Autorenbriefe

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Der Gesang der Nachtigall

Rezension: Liebe und andere Parasiten

Über eine Buchverlosung mit Leserunde auf lovelybooks habe ich bereits vor einigen Woche dieses Buch bekommen. Also gibt es heute einen Rezension dafür

Quelle: DVA

Erster Eindruck:



Das Cover ist meiner Meinung nach sehr interessant. Allerdings suche ich immer noch nach dem Bezug zum Buch. Die Seifenblasen sind jedoch sehr gelungen und noch mit einem Glanzlack überzogen. Abmachen sollte man den Schutzumschlag jedoch nicht. Wie man bei einem so ernsten und auf Erwachsene abzielenden Buch auf einen altrosa Einband mit pinken Lesebändchen kommt ist mir ein Rätsel…


Inhalt:


Ritchie war mal ein berühmter Rockstar. Heute jedoch leitet er eine Art Casting Show. Und statt seiner Frau Karin treu zu bleiben schläft er mit einem der Mädchen aus dieser Show.
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 31

Öffne eine Bücherverkaufsseeite (nicht zwingend amazon!) und poste das erste Buch, das Dir als Vorschlag angezeigt wird!


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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 30

Poste den 1. Satz der 10. Seite des 5. Buches von rechts in der 3. Reihe deines Bücherregals


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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 29



Wenn Du zurück denkst, welches war das erste Buch, das Du gelesen hast/das Eindruck auf Dich gemacht hat als Du lesen konntest oder Geschichten hörtest?


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Englische Bücher? Aber ich kann doch nur Schulenglisch!



Für mich ist das ein falsches Argument. Denn so schlecht Deutschland auch in der PISA-Studie abschneidet: Das Schulenglisch der Meisten ist gar nicht so schlecht wie sie glauben ;) Aber das wiederum glaubt mir wahrscheinlich keiner ^^

Also habe ich für euch ein paar Tipps gesammelt, wie ihr trotz euer vermeintlich schlechten Englisch-Kenntnisse mal ein englisches Buch lesen könnt.

Du suchst nach konkreten Beispielen? Ich habe auch eine Liste mit 5 (+1) englischen Bücher für Einsteiger

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 28



Welche ist deine grüßte Subleiche?

Also eigentlich habe ich keine wirklichen SuB-Leichen, dafür lese ich dann doch zu schnell weg. Im Moment ist "Ich bin dabei" von Alan Marshall wohl am längsten auf dem SuB. Sind halt seine Kindheitserinnerungen und nicht unbedingt etwas, dass man mal kurz zwischen durch lesen kann.

und, welches Buch liegt bei euch schon am längsten ungelesen rum?

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 27


Welchen Namen eines Hauptcharakters ob männlich oder weiblich, fandest du am schönsten?

oh, schwere Frage. Ich mag die Namen aus der Darkover-Reihe von Marion Zimmer Bradley alle sehr gerne. Einerseits hören sie sich etwas exotisch an, weil aber die dortigen Menschen ursprünglich von der Erde kommen sind sie allerdings auch nicht zu exotisch, sodasss man sie sich nicht mehr merken kann...
Besonders mag ich den Namen Margali, die dazugehörige Person kommt in "Die zerbrochene Kette", "Gildenhaus Thendara" und "Die schwarze Schwesternschaft" als Hauptperson vor und wird in viele weiteren Bücher erwähnt. Schön finde ich auch Dorilys, der Name kommt sogar zweimal für verschiedene Personen vor. Einmal in "Herrin der Stürme" für Dorilys Aldaran und einmal wesentlich später in "Die Blutige Sonne"  für Dorilys Aillard, die jedoch Cleindori genannt wird.

Ist schon jemanden aufgefallen, dass ich die Darkover-Bücher liebe? Welche Namen aus Büchern findet ihr gut?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 26



Gibt es ein Tier aus deinen gelesenen Büchern das du selbst gerne hättest?

Ganz eindeutig: Gwin. Staubfinger ist sowieso meine Lieblingsfigur aus Tintenherz aber Gwin ist einfach klasse. Ein gehörnter Marder, der komische Geräusche macht und tolle Dinge kann ^^

Welches Tier aus einem Buch hättet ihr denn gerne?

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 25




Welche Phantasiefigur findest du am interessantesten?

Die Frage ist eindeutig unfair. Es gibt so viele interessante Phantasiefiguren. Ich finde die Figur von Mithrandir (Gandalf) sehr interessant. Im Herr der Ringe und im Hobbit kommt es gar nicht rüber wie interessant seine Geschichte eigentlich ist. Er ist nämlich eigentlich gar nicht freiwillig nach Mittelerden gekommen, als er vorgeschlagen wurde einer der Zauberer zu werden wollte er nicht und meinte er würde sich vor Sauron zu sehr fürchten, als dass er ihm gegenübertreten wolle. Tja, aber wie das Leben so spielt: Die Antwort auf diesen Einwand lautete nur, dass dies grade eine Grund wäre ihn nach Mittelerde zu schicken. Er war der letzte der Zauberer der dort ankam und bekam dort einen der drei mächtigen Elbenringe und zwar den des Feuers. Spiegelt sich in seiner Liebe zu Feuerwerken wider :D
Über Gandalf und viele andere Figuren von Tolkien gibt es noch so viel zu erzählen, aber ich möchte euch ja jetzt hier nicht langweilen...

Also, was haltet ihr von Gandalf? Und welche Phantasiefigur findet ihr besonders interessant?

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 24




Welche Liebesgeschichte würdest du selbst gerne einmal erleben?


hmm, eigentlich erlebe ich doch schon eine wunderbare Liebesgeschichte ;) Aber gut, es soll ja eine Liebesgeschichte aus einem Buch sein. Wie wäre es mit Beren und Lúthien? Diese beiden hat sich der unvergleichliche John Ronald Reul Tolkien ausgedacht. und auf seinem Grabstein steht unter seinem Namen "Beren" und unter dem seiner Frau "Lúthien".
Hier mal ein Bild von Wikimedia:

Gut, aber worum geht es da? Nun ja, Beren ist ein Mensch und Lúthien eine Elbin. Scheint jetzt nicht so das Problem zu sein, aus dem Herr der Ringe kennen wir ja die Geschichte von Aragorn und Arwen. In dem Fall war das allerdings ein Problem, wir befinden uns nämlich an einem Zeitpunkt in der Geschichte Mittelerdes, zu dem die Grundlagen für das Abenteuer der Gefährten aus Herr der Ringe grade erst gelegt werden. Und die Geschichte von Beren und Lúthien (das Leithian-Lied) ist ein Teil davon. Denn von ihnen wird einmal Aragorn abstammen. Kurz gesagt müssen Beren und Lúthien einiges erleben und mehrmal fast sterben, bevor ihr Vater die Liebe überhaupt akzeptiert. Und das passiert was ganz blödes: Beren stirbt. Und Lúthien aus Trauer einige Tage später auch. Aber die mächtigen Valar, die Götter Mittelerdes haben Mitleid und die beiden dürfen wieder leben. Nur muss Lúthien dafür ihre Unsterblichkeit aufgeben.
Also ich finde diese Geschichte wunderschön, auch (oder vielleicht trotzdem...) Tolkien diese Geschichte eindeutig als typische, wunderbare Liebesgeschichte geschrieben hat. Egal, romantisch ist sie trotzdem ^^

Kennt ihr die Geschichte von Beren und Lúthien? Mögt ihr Tolkien auch so sehr wie ich?


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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 23

Ein neuer Tag, eine neue Frage...



Nenne den besten Thriller den du je gelesen hast


ähm, ich kann mich gar nicht daran erinnern überhaupt mal einen Thriller gelesen zu haben ;) Irgendwelche Tipps für mich eher zartbesaitetes Wesen? Also wenn es einen Thriller gäbe, der so wäre wie Criminal Minds dann würde ich ihn lesen ;)
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 22

Und auf ein Neues ^^ Ich würde mich übrigens freuen wenn sich einige meinen gestrigen Beitrag "Fragen, Fragen, Fragen..." mal durchlesen würden und auch kommentieren. Danke schonmal ^^


In welchem Buch hast du dich am meisten gegruselt?


öhm, irgendwie hatte ich bis jetzt noch nicht so wirklich ein Buch, bei dem ich mich stark gegruselt habe. Wahrscheinlich weil ich solche Bücher einfach vermeide ;)
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Fragen, Fragen, Fragen...

Hallo ihr!

Nachdem ich meine Klausur nun geschrieben (und bestanden habe *uff*) bin ich ab heute wieder voll und ganz wieder da. Und ich habe einige Fragen an euch. Ja, an dich da. Du bist doch derjenige, der immer nur liest und nie Kommentare hinterlässt, oder? Ähm, ja... weiter im Text. Ich würde gerne auch mal was anderes als nur Rezensionen schreiben hier und deswegen würde ich gerne mal eure Meinung hören. Also los geht's und ich hoffe, der eine oder andere antwortet auch ;)


Was haltet ihr von Posts, die sich allgemein mit allem möglichen aus der Bücherwelt beschäftigen? Also z.B. Cover-Vergleiche oder Analysen (irgendwo muss ich ja das gesammelte Wissen aus der Schule zum Thema Interpretation anwenden...)

Ich hatte vor einigen Zeit schonmal einen Post über eine Werbeaktion zum Thema Lesen gepostet (Link). Was haltet ihr von solchen oder ähnlichen Posts?

Mögt ihr gerne auch was persönliches über die Person hinter einem Blog lesen? Ich persönlich mag es ganz gerne, wenn jemand auch mal was von sich auf seinem Blog erzählt aber ich weiß halt nicht, wie es anderen geht...

Dieser Blog hat ja mittlerweile auch eine Facebook-Seite (Klickst du hier)(er fühlte sich so einsam, weil so viele seiner Blog-Freunde einen hatten und er nicht und nunja, was soll man da machen...). Was gehört für euch auf eine solche Seite drauf? Nur kurze Links zum Blog sozusagen um dem Geschehen leichter folgen zu können oder auch eigene Sachen?
Wäret ihr an Post à la "Bücher zum Thema..." interessiert? Ich war am überlegen einen Beitrag über Bücher zu schreiben, die als Einstieg in die englische Bücherwelt geeignet sind. Und dann halt ähnliches z.B. zum Thema historische Bücher, Science Fiction o.ä.

Was würdet ihr gerne hier lesen? Was gehört für euch auf jeden Fall zu einem Buch-Blog? Und was geht gar nicht? Wie findet ihr das Design des Blogs?

Eure Lena



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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 21

So, da bin ich nun wieder ^^ Das Buch, um das es die letzten beiden Tage ging ist "Das Mädchen, das den Himmel berührte" von Luca di Fulvio. Wusste es jemand?



Welches Buch hat dich am meisten bewegt?

Eine sehr gute Frage. "Speak" von Laurie Halse Anderson kommt definitiv auf die Liste. Und "Schwert und Harfe" von Frank Delaney sicher auch. "Meine Schwester Sara" von Ruth Weiß hat mich damals ebenfalls sehr berührt. Aber zwischen den dreien kann ich mich beim besten Willen nicht entscheiden. Jedes Buch für sich ist sehr bewegend jedoch auf andere Art, weil sie sehr unterschiedliche Geschichten erzählen.
In "Speak" geht es um das Thema Vergewaltigung und wie unsere Gesellschaft damit umgeht. "Meine Schwester Sara" dagegen beschäftigt sich mit den Massenadoptionen "arischer" deutscher Kinder durch südafrikanische Burenfamilien und mit der Apartheid. "Schwert und Harfe" wiederum erzählt die Geschichte eines irischen Geschichtenerzählers, seiner Geschichten über die Vergangenheit Irlands und seines Sohnes, der sich auf die Suche nach ihm und sich selbst macht.

Habt ihr eines dieser Bücher gelesen? Welches Buch fandet ihr am bewegensten?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 20

Beschreibe das Cover deines jetzigen Buches ohne den Titel zu verraten.


Sepia-farbend, im Vordergrund sieht man ein Mädchen (etwa Grundschulalter) mit dunklen Haaren, dass nach links-oben schaut. Es ist im Profil zu sehen. Im Hintergrund sind die Umrisse einer Stadt zu sehen sowie von Booten. Name des Autors und Titel stehen über dem Bild des Mädchens wobei das Schriftbild nicht gleichmäßig ist.

Morgen verrate ich euch, welches Buch ich im Moment lese ^^
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 19




Mit welchem Satz beginnt dein jetziges Buch?

"Der Dreckkarren, der im Stadtbezirk Sant' Angelo gemeinhin etwas derber >>Scheißekarren<< genannt wurde, kam einmal die Woche vorbei"

Na, kennt einer das Buch?

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 18




 Ein Buch, das Du auf keinem Fall Deiner Mutter geben würdest.


Ich möchte hier mal auf eine kleine Internet-Grundregel hinweisen: Wenn du nicht willst, dass deine Mutter davon weiß dann hat es auch im Internet nichts zu suchen...
Bei den meisten Bücher in meinem Besitz hätte ich überhaupt kein Problem sie meiner Mutter zu geben. Allerdings schlummer auf  meiner Festplatte einige Fanfictions, die sie nicht lesen sollte und ich besitze auch tatsächlich ein Buch, das meine Mutter nie lesen sollte. Welches das ist werde ich euch nicht verraten. Nur so viel: Es ist ein Sachbuch und kein Roman.

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 17


 Welches Buch würdest du bei einer Apokalypse zu retten versuchen?

Alle? Das Problem ist ja, dass ich natürlich auch nach der Apokalypse Lesestoff haben möchte und die Wahrscheinlichkeit, dass es dann noch neuen Lesestoff gibt ist halt sehr gering. Aber wenn ich mich für eins entscheiden müsste dann wäre das eine Gesamtausgabe von Tolkien-Büchern. Gibt es zwar noch nicht, aber die Apokalypse ist ja auch noch nicht unmittelbar. Also bleibt ja noch etwas Zeit um eine solche Gesamtausgabe herauszubringen.
Warum ich die mitnehmen würde? Weil Tolkien ein Genie ist und ich mich ewig mit seinen Bücher auseinander setzen könnte.

Welches Buch würdet ihr retten wollen? Seid ihr auch ein so großer Tolkien-Fan?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 16

Welche Bücher schlägst du wie aus der Pistole geschossen vor, wenn du um Buchtipps gefragt wirst?


öhm, Bücher von Rainer M. Schröder? Oder "Die Prophezeiung der Schwestern" von Michelle Zink. Ach, ich weiß nicht so recht. Es kommt immer darauf an wer fragt und was mich grade in dem Moment begeistert.

Welche Buchtipps habt ihr denn so? Schließlich bin ich immer auf der Suche nach neuem Lesestoff ^^
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 15

Heute ist Halbzeit ^^ Also genau genommen irgendwann zwischen heute und morgen, aber wir sind hier ja nicht im Matheunterricht. Deswegen wird einfach beschlossen, dass heute Halbzeit ist.
Bis jetzt hat mir diese Aktion sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Fragen manchmal ganz schön kniffelig sind.
Und jetzt los zu Frage 15:

Mit welchem Buch versuchst du Lesemuffel zum Lesen zu überzeugen?

Ich kenne kaum Leute, die Lesemuffel sind ;) Aber ich finde das ist sehr abhängig von der Person. Meiner Schwester würde ich zum Beispiel ganz andere Bücher empfehlen als z.B. einer Freundin von mir oder dem Nachbarskind. Ich habe also kein universelles Anti-Lesemuffel-Buch. Meine Schwester habe ich mit den Dolly-Büchern von Enid Blyton zum Lesen gebracht, allerdings ist das jetzt auch schon einige Jahre her.

Habt ihr ein universelles Buch, dass ihr allen Lesemuffeln empfehlen würdet?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 14

In welches Buch würdest du gerne komplett eintauchen und dort leben?

Schwere Frage. So spontan fällt mir da nicht wirklich eins ein. Allerdings lebe ich auch ganz gerne in dieser Welt und würde auch nur in der Welt eines Buches leben wollen, wenn ich meinen Freund und einige andere wichtige Leute mitnehmen könnte. Schließlich macht sowas alleine keinen Spaß ^^


Würdet ihr in einem Buch leben wollen? Oder zieht ihr diese Welt vor?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 13

So, seit gestern hat mein Blog auch eine Facebookseite, auf der ich die Blogposts verlinken werde und teilweise auch (kurze) Texte posten möchte, die hier auf dem Blog nicht wirklich einen Platz haben. Und auch noch sonst ein paar Kleinigkeiten.
Außerdem werden die Posts für die nächsten Tage (so ca. bis zum 20.) geplant sein, weil ich für eine Klausur lernen muss und deswegen nicht immer Zeit haben werde. Zwar werde ich trotzdem versuchen auf Kommis zu antworten und vielleicht den einen oder anderen nicht-geplanten Post veröffentlichen, aber ich habe halt insgesamt weniger Zeit in der nächsten Woche. Danach habe ich dafür wieder etwas mehr Zeit ^^

Aber nun auf zu Frage 13:

Zu welchem Buch fiel die Rezi schreiben besonders schwer?

Bis jetzt zu noch keinem. So viele Rezis habe ich ja noch nicht geschrieben und da es meistens Rezis von Bücher sind, die ich sehr gerne gelesen habe fällt natürlich auch das drüber schreiben leicht ^^
Also:
"Heute habe ich leider keine Antwort für dich" ;)
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Rezension: Der Tänzer


Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mich wirklich begeistert hat. Ich habe es mir relativ spontan aus der Bücherei ausgeliehen und habe eigentlich nicht viel erwartet, aber lest selbst worum es geht.



Quelle: rororo

Inhalt:

1944, im russischen Ufa tanzt ein siebenjähriger tatarischer Junge für verletze Soldaten. Keinem der Soldaten ist bewusst, dass dieser Junge eines Tages einer der bekanntesten Tänzer der Welt werden wird.

Denn dieser Junge ist Rudolf Nurejew, auch wenn er noch von allen Rudik genannt wird.  Nicht einmal 20 Jahre später wird er auf einer Tournee des Kirov-Ballets fliehen und erst 1987 zurückkehren, für wenige Stunden um seine sterbende Mutter zu besuchen.



Meine Meinung:

Dieses Buch ist… anders. Es ist weniger eine Biographie oder ein Roman als ein Stück Literatur. Der Autor, Colum McCann, hat für seine Bücher schon viele Literaturpreise gewonnen und scheint nicht viel davon zu halten Bücher allgemein zugänglich zu machen. Das Buch wird teilweise in Form von Tagebucheinträgen, teilweise aus der Perspektive von nahestehenden Personen (Nurejews Tanzlehrerin, seine Schwester, sein Hausmädchen, diverse Freunde…) erzählt. Leicht zu lesen ist es eher nicht, da nicht immer gleich klar wird, wer grade erzählt. Aber es fängt das Lebensgefühl wunderbar ein. Erst die ewige Monotonie, das ewige Umgucken in der Sowjetunion, aber auch die Freude, die der junge Rudik beim Tanzen empfindet und wie es ihm seine Sorgen zu nehmen scheint. Und dann das ausschweifende, immer aus dem Ruder zu laufende, aber doch irgendwie scheinbar normale Leben im Westen.  Die Personen, auf die Rudik trifft und die von ihm erzählen, könnten vielfältiger nicht sein und doch scheint alles immer irgendwie gleich zu sein.

Fazit:


„Der Tänzer“ ist ein fantastisches Buch und eines das trotz seiner Hauptperson nicht nur vom Ballet handelt. Oder vielleicht auch wegen seiner Hauptperson. Denn der Tanz und vor allem das Ballet gehören zu Rudik und sind kein Thema über das man redet. Sie sind einfach immer präsent.
Empfehlen ist dieses Buch definitiv nur für Erwachsene. Ballet-versessene Kinder können die Komplexität nicht verstehen. Für sie wäre dieses Buch nur verwirrend. Aber jedem andern kann man es empfehlen. Colum McCann ist ein literarisches Genie. Allerdings sollte er in homöopathischen Dosen genossen werden. Ich war nämlich auch irgendwie froh nach „Der Tänzer“ etwas leichteres zu lesen. Deswegen gibt es trotz meiner Begeisterung nur ****.

Colum McCann

„Der Tänzer“

480 Seiten, 9,99€

ISBN 978-3-499-23827-7

rororo

Erscheinungsjahr: 2004

Verlags-Website

Website des Autors Colum McCann




PSIch habe "Der Tänzer" im englischen Original gelesen und nicht in der deutschen Übersetzung. Jedem der halbwegs Englisch kann würde ich das empfehlen. Auch wenn die Ausdrucksweise manchmal etwas derbe ist ;)
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 12

Und hier Post Nummer 2 für heute ^^




 Welches Buch sollte unbedingt verfilmt werden?

Die Darkover-Bücher von Marion Zimmer Bradley. Leider sind die im Prinzip unverfilmbar. Es gibt etwa 20 Bücher und nochmal so viele Kurzgeschichten, die in der Welt von Darkover spielen. Teilweise sogar gleichzeitig aber nur an verschiedenen Orten. Teilweise widersprechen sie sich gegenseitig, weil zwei Bücher die kurz hintereinander spielen nicht unbedingt auch zur gleichen Zeit geschrieben worden sind. Schließlich ist diese Reihe Marion Zimmer Bradleys Lebenswerk! Dazu kommt auch noch, dass die Welt an sich sehr kompliziert ist. Und die Bücher eine große Zeitspanne abdecken, in der sich Darkover und seine Kultur immer wieder verändern. Schade eigentlich, den die Grande Dame der Fantasy hätte es verdient, dass ihr Lebenswerk verfilmt wird. Am Besten auch nicht ganz so dilletantisch, wie sie es mit "Die Nebel von Avalon" gemacht haben...

Was meint ihr? Kennte ihr die Darkover-Bücher und würdet sie auch gerne verfilmt sehen oder habt ihr euren ganz eigenen Favoriten?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 11

Ähm, ja. irgendwie habe ich total verpasst, dass gestern der 11. war. Ich war der feste Überzeugung es wäre der 10. und dementsprechend wäre der richtige Post bereits on... Also gibt es heute gleich zwei Posts. Viel Spaß damit!


Ein Buch aus Deinem Regal, das völlig aus der Reihe tanzt und gar nicht zu den anderen passt


hmm, also irgendwie ist das eine schwere Frage. Ich habe einfach so viele verschiedene Bücher in meinen Regalen stehen, da gibt es nicht wirklich welche die aus der Reihe tanzen ^^ Also habe ich mich für ein Buch entschieden, welches 1. vom Format her aus der Reihe tanzt und 2. von der Thematik auch ungewöhnlich ist.
*Trommelwirbel*
Speak von Laurie Halse Anderson. Der ein oder andere hat es vielleicht schonmal gelesen oder die Verfilmung dieses Buches (mit Kristen Stewart in der Hauptrolle...) gesehen. Es geht um Vergewaltigung und darum, dass in unserer "modernen" und "aufgeklärten" Gesellschaft darüber nicht gesprochen wird. Und über ein Mädchen, das darunter leidet sich niemanden anvertrauen zu können.
Ich besitze auch andere Bücher über ähnlich ernste Themen, aber über das Thema nur dieses eine Buch. Und außerdem ist es relativ dünn und dafür aber groß, fällt also auch relativ schnell ins Auge ^^
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 10

Ein Buch aus Deinem Regal, das auch ein Mann lesen würde


och, da habe ich recht viele von ^^ Z.B. "Der Kinderdieb" von Brom, oder diverse Terry Pratchett sowie Tolkien Bücher. Das Buch was wohl am typischten ist wäre allerdings "Little Brother" von Cory Doctorow. Es hat einen männliche Hauptperson und es geht vorallem um Computer und andere technische Spielereien. Aber hey, ich weiß jetzt wie man ein RFID-Chip deaktiviert :D
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 9

Und bei schönsten Sommerwetter geht es heute auf zu Frage 9. Und weil ich es schon länger nicht erwähnt habe: Diese Aktion kommt von Cleo drüben bei ichlesehaltgern.wordpress.com.

Ein Buch, dessen Cover Du liebst – den Inhalt leider nicht



Das Problem mit diesem Buch ist, dass der Inhalt genauso schlimm schnulzig ist, wie der Titel ;) Aber das Cover mag ich wirklich gerne! Ist vielleicht eines meiner Lieblingscover. Die meisten anderen sind von Büchern, die ich gerne mag...
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Vorsicht Buch! - Eine Aktion und meine Meinung

Hallo ^^

Vor einigen Tagen bin ich zufällig über die "Vorsicht Buch!" Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gestolpert. Und weil ich bei den dazugehörigen Plakaten zwischen "Tolle Idee!" und "Was soll das denn?" schwanke, dachte ich mir: Stelle ich das ganze doch mal vor.

Erstmal ein kleiner Text von der Website (www.vorsichtbuch.de) dieser Aktion:


"Vorsicht Buch! Es verändert dein Leben.

Kennst du auch dieses intensive Erlebnis, das nur beim Lesen eines Buches entsteht?

Kaum hast du die ersten Sätze gelesen, entstehen Bilder im Kopf und plötzlich tauchst du ein – in neue Rollen, überraschende Orte und fremde Welten voller Emotionen!

Kurz gesagt: Ein Buch verändert dein Leben. Und genau deshalb warnt die Kampagne mit „Vorsicht Buch!“ vor dem, was ein Buch mit dir anstellen kann und ruft das Buch wieder in Erinnerung."

An sich ist das ja eine gute Idee. Schließlich kennt jeder Bücherwurm und jede Leseratte dieses Gefühl. Und ich finde auch, dass jeder ein Recht darauf hat es einmal zu erleben. Außerhalb der Schule wohlgemerkt, weil da hat sich bei mir dieses Gefühl leider seltenst eingestellt...
Eine Buchhandlung, in der das umgesetzt wurde habe ich noch nicht gesehen. Aber vielleicht ist Norddeutschland auch eine Zone, in der eine solche Aktion nicht wirken würde. Schließlich sind wir immer etwas anders ;)

Aber gut, eigentlich sollte es hier ja um die Plakate gehen. Wenn ihr alle Plakate sehen wollt, müsst ihr euch mal auf der Aktions-Seite umschauen. Ich werde hier nur eine Auswahl vorstellen.

Und zwar erstmal die Plakate, die ich wirklich toll fand:




Irgendwie niedlich, oder? Und heimlich gezaubert habe ich auch oft. Wenn auch eher auf 300+ Seiten mit Harry Potter, Sonea und den Zaubereren und Hexen von der Scheibenwelt. 









Alles andere als falschen Hasen wäre wohl auch Kannibalismus... Dieses Plakat finde ich sehr originell. Vorallem, weil es für Kochbücher wirbt. Muss man auch erstmal drauf kommen.








Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde das U-Boot-Kommando eigentlich ganz plausibel. Zumindestens sieht die Dame so aus, als würde sie sonst lieber Schüler rumkommandieren. Dann lieber Matrosen, die sind das gewöhnt und haben sich ihren Beruf ausgesucht!
Schön finde ich auch, dass hierbei auf das "eintauchen" in ein Buch angespielt wird.






Und jetzt kommen die Plakate, die mir nicht so gut gefallen haben. Sie zeigen scheinbar irgendwelche Promis, mir sagen die Namen allerdings nichts...




Paula Lambert hat also Eisberge gejagt. Und wirbt dafür, dass der Buchhändler weiß, was man außer Spuren im Schnee noch so lesen sollte. Wobei man im Normalfall ja eher Eisbären statt Eisberge jagt. Und den Spruch mit den Spuren im Schnee finde ich auch etwas abgedroschen.








Wikipedia verrät mir, dass dieser Herr Schauspieler ist. Allerdings hat er einen so nichts-sagenden Gesichtsausdruck, dass ich mich frage, ob ihm gesagt wurde, was auf dem Buch mal drauf stehen wird. Den zum "Abenteuer seines Lebens" passt der Gesichtsausdruck ganz sicher nicht... Vielleicht kann er auch nur nicht schauspielern.






Was haltet ihr von der Kampagne? Findet ihr die Poster originell oder (wie ich) etwas sehr auf "Lesen ist auch ein Abenteuer" getrimmt? Meint ihr sowas nützt was oder sollte es andere Aktionen geben?

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 8


Und auf zu Frage 8! Die Fragen zu den Cover sind ein echtes Problem für mich. Die meisten Cover mag ich nämlich sehr gerne und finde sie passen zur Geschichte ;)

 Ein Buch, dessen Cover Dir zu fad ist.


Klar, im ersten Moment sieht dieses Buchcover gar nicht so fad aus. Aber 1. braucht man viel Fantasie um das Cover mit dem Inhalt des Bucher zu verbinden und 2. ist das Buch so wunderbar lustig und verrückt, da hätte es ein bunteres Cover verdient!

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Buchserienvorstellung: Die Prophezeiung der Schwestern


Heute mal eine kleine Abweichung von der Norm. Ich stelle nämlich nicht ein einzelnes Buch vor, sondern gleich die ganze Trilogie.
Also Vorhang auf für:
Die Prophezeiung der Schwestern von Michelle Zink
Bestehend aus den Bücher:

momentan nicht lieferbar, keine Coverbilder vorhanden 
Die Prophezeiung der Schwestern
(Prophecy of Sisters)



   
Die Prophezeiung der Schwestern – Liebe und Verrat
(Guardian of the Gate)


   
Die Prophezeiung der Schwestern – Magie und Schicksal
(Circle of Fire)



Der erste Teil ist im August 2009 in Deutschland erschienen, der letzte im Mai 2012. Ich besitze die Hardcover-Ausgaben vom cbj-Verlag bzw. vom ersten Teil ein  Vorabexemplar (über buchbotschafter.de). So ganz kann ich mich auch nicht entscheiden, welche Cover-Version ich schöner finde. Eins steht auf jeden Fall fest: Die Titelauswahl ist wenig gelungen. Gut, man erkennt bei den deutschen Titeln, dass es sich um eine Serie handelt. Aber sonst? 
Nun gut, jetzt möchte ich euch aber erstmal erzählen worum es eigentlich geht:


Inhalt:

Lia Milthorpes Geburt musste ein Fehler gewesen sein. Eigentlich wäre ihre Zwillingsschwester Alice zu erst geboren, aber weil es Komplikationen gab und so ein Kaiserschnitt gemacht wurde, war es Lia. Aber das gibt viele Probleme: Wenn Lia nicht die Ältere gewesen wäre, würde sie nicht dieses seltsame Zeichen auf ihrem Handgelenk haben, das kurz nach dem Tod ihres Vater erschien, sie hätte auch keinen Schutzkreis um ihr Bett und sie würde zweifellos auch nicht gegen ihre Schwester kämpfen , um zu verhindern, dass die Seelen in unsere Welt kommen.  Die wollen nämliche unsere Welt ins Verderben stürzen und Samael den Weg bereiten. Und der ist der Böse, das ist schonmal sicher.
Ein Abenteuer beginnt, das Lia zunächst einmal weg aus Amerika führt. Nach Europa, nach Frankreich und Großbritannien. Dort versucht sie nicht nur die fehlenden Teile der Prophezeiung zu finden, sondern auch mit Hilfe dieser Prophezeiung das Tor  für die Seelen endgültig zu schließen. Helfen müssen ihr dabei die Schlüssel. Zwei von ihnen begleiten Lia bereits seit ihrem Aufbruch aus den USA, die anderen beiden muss sie erst noch finden. Aber es ist nicht immer alles so leicht wie es aussieht, den Alice ist nicht untätig und auch die Seelen selbst versuchen alles um Lia auszuhalten…

Meine Meinung:

Ich habe den ersten Teil schon geliebt und die folgenden Teile haben es nur noch besser gemacht. Der Schreibstil hat sich stark verbessert und auch sonst wird diese Trilogie mit jedem Teil besser. Um das genauer auszuführen müsste ich jedoch genaueres vom Inhalt verraten. Und ich will ja niemanden die Spannung vermiesen! Aber eins kann ich doch sagen: Michelle Zink schafft es wunderbar in ihren Büchern alle Teenager-Probleme unterzubringen. Denn natürlich ist Lias Weg nicht immer nur ein netter kleiner Spaziergang mit ewigem Sonnenschein. Und persönliche Probleme hat sie auch noch. Achtung: Gutaussehende Männer der Kategorie dark, tall and handsome!

Ein Fazit mit Sternenvergabe gibt es diesmal auch nicht. Bei Buchreihen finde ich das generell sehr schwer und deswegen verzichte ich darauf. Aber einige Links bekommt ihr noch von mir:

Links:
Special zur Trilogie beim cbj-Verlag
Seite der Autorin Michelle Zink (englisch): http://michellezink.com/

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 7

Ein Buch, dessen Cover Du viel zu bunt findest



Auf dem Bild kommt es gar nicht so bunt rüber, aber es hat auch noch so einen metallischen Unterton und das Gelb ist auch noch etwas extremer. Nicht mein Geschmack, was Coverdesign angeht fürchte ich. Außerdem musste ich feststellen, dass ich gar nicht so viele Bücher mit extrem buntem Cover habe. Vielleicht noch einige Scheibenwelt-Romane, aber dazu passt das auch irgendwie wieder ;)
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 6

Auf geht es zu Tag 6:



Ein Klassiker, der auch Deiner Meinung nach zu Recht ein Klassiker ist

Und hierfür kann ich leider nur eine Liste machen. Weil ich leider viel zu viele Klassiker kenne, die das auch zu Recht sind. Also hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingsklassiker:
- Jane Austen: "Sinn und Sinnlichkeit"; "Stolz und Vorurteil", "Verführung", "Emma", "Northanger Abbey"
- Douglas Adams: "Per Anhalter durch die Galaxis" Alle Fünf Teile... Wobei... sind das Klassiker, oder sind die nur Kult? Kommt wahrscheinlich drauf an, wen man fragt ^^
- Rudyard Kipling: "Das Dschungelbuch"
-Friedrich Dürrenmatt: "Die Physiker"
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Rezension: Der Geschmack von Glück -


Und hier kommt die versprochene Rezension!
Ich habe dieses Buch über buchbotschafter.de gewonnen und möchte mich deswegen bei den netten Leuten auf buchbotschafter.de und beim Carlsen-Verlag bedanken.
Im übrigen: ja, ich besitze auch nicht gewonnene Bücher ^^ Allerdings habe ich für die gewonnenen Bücher schon eine fertig Rezension, die nur noch meinem Schema hier auf dem Blog angepasst werden muss. deswegen poste ich sie jetzt zu Beginn. Irgendwann diese Woche kommt dann auch mal was anderes, nicht gewonnenes ^^


Quelle: Carlsen


Erster Eindruck:


 Unter dem Schutzumschlag versteckt sich ein wunderbares Türkis-blau. Das macht gleich Sommerlaune, man möchte sofort die Badesachen einpacken und zum Strand fahren (und ja, ich kann das. 10 Minuten brauche icm Wasser ^^)
Leider ist das eigentliche Cover ziemlich austauschbar. Aber immerhin: Das Mädchen hat genauso wie Ellie, die weibliche Hauptperson rote Haare.


Inhalt:


 Erstmal hört sich die Geschichte nach einem klassischen Jugendbuch an: Teeniestar und ganz normales Mädchen lernen sich zufällig kennen und lieben. In diesem Fall passiert es, weil sich Graham Larkin(der Teeniestar) vertippt. Er hat ein neues Handy und vergisst beim eintippen der Adresse eine 2. Statt bei seinem Schweine-Babysitter landet er bei Ellie. Die hat eigentlich nichts mit Teeniestars am Hut sondern beschäftigt sich lieber mit Lyrik und ihrem Hund. Naja, auf jeden Fall fangen die beiden an sich zu schreiben. Über Gott und die Welt. Aber ohne sich je zu sagen wie sich wirklich heißen. 
Naja und dann muss spontan ein neuer Drehort für Grahams neuen Film gefunden werden. Und er schlägt, dass idyllische kleine Städtchen vor in dem Ellie wohnt. Denn er möchte sie endlich kennenlernen. Und dann nimmt die Geschichte seinen Lauf, denn Ellie hat auch Geheimnisse und scheut die Öffentlichkeit….


Meine Meinung:


 „Der Geschmack von Glück“ ist definitiv kein Meisterwerk der Literatur. Es ist noch nicht einmal ein besonders hervorstechendes Jugendbuch (glaubt mir, es gibt bessere und originellere). Aber eines kann es: das Lebensgefühl eines wunderbaren Sommers einfangen! 
Die E-Mails die zu Beginn des Buches und teilweise auch noch zwischendrin stehen lockern das Buch etwas auf. Teilweise hat man das Gefühl, dass sich Ellie und Graham nur per E-Mail richtig unterhalten können. In der Realität müssen sie erst noch einige Hindernisse überwinden.
Ein Beagle namens Bagel, ein Schwein namens Wilbur… Die Namen sind in diesem Buch sehr schön gewählt. Gewöhnlich genug um sie realitisch erscheinen zu lassen, aber gleichzeitig einprägsam.


Fazit:


 Ein solides Sommer-Jugendbuch.  Die Geschichte ist nicht neu, die Umsetzung auch nur bedingt, aber alles im allen ist es schön zu lesen und macht Lust mehr Bücher von der Autorin zu lesen. Nur Tiefgang sollte man nicht erwarten. Spannend ist es aber. Für einen entspannten Tag in Balkonien oder am Strand genau das richtige!
Dafür von mir ****, eigentlich sollten es eher 3 sein. Aber den extra Stern gibt es für den tollen Titel, das wunderbare Blau des Einbands und weil ich immerhin Lust bekommen habe auch noch „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ zu lesen. Nicht jeder Autor schafft es mich dazu zu bewegen seinen anderen Bücher zu lesen.


Jennifer E. Smith

Der Geschmack von Glück

368 Seiten, 17,90 €

ISBN: 

978-3-551-58304-8

Carlsen Verlag

Erscheinungstermin: 25.07.2013

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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 5

Huhu! Erstmal finde ich es ganz toll, dass in den letzten Tagen hier einige von euch so fleißig kommentiert haben. Es macht doch viel mehr Spaß zu bloggen, wenn man sich auch mit anderen in den Kommentaren darüber austauschen kann. Ich werde nachher auch noch eine Rezension posten, allerdings braucht die noch einige Schöhnheitskorrekturen ^^



Ein Klassiker, bei dem Du nicht verstehen kannst, dass es ein Klassiker ist


*Bitte fügen Sie hier eine Auflistung nahezu sämtlicher Schullektüren ein*
ähm, ja. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich sie in der Schule gelesen habe oder ob es an den Bücher liegt. Auf jeden Fall: Homo Faber hat es meine Meinung nach nicht verdient ein Klassiker zu sein. Genauso wie so ziemlich alles andere von Max Frisch auch. Und Effi Briest hat auch nur einen einzigen positiven Punkt: Theodor Fontane hat seine Hauptperson genauso gehasst, wie ich sie beim lesen gehasst habe...
Diese Liste könnte ich recht lange fortsetzen. Allerdings: Goethe würde hier nicht erscheinen. So schlimm ist der nämlich gar nicht ;) Was allerdings auch wieder daran liegen mag, dass ich ihn eben nicht in der Schule gelesen habe...

Welche Klassiker mögt ihr denn so überhaupt nicht? Habt ihr Schullektüren auch so sehr gehasst wie ich?
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 4




Ein Buch, bei der Du der Protagonistin am liebsten eine reingehauen hättest


Oh, da gibt es ganz viele von. Da reicht es schon einmal in die Ecke mit den Romanzen (also die mit den halbnacken Männer oder Gegenständen auf dem Cover....) zu gehen und ich bekomme diesen Drang dazu ;) Aber es soll ja ein Buch sein, dass ich tatsächlich gelesen habe. "Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning hatte definitiv eine Hauptperson, der ich am liebsten eine reingehauen hätte. Auch wenn das eine wahre Geschichte ist, aber dieser Typ Frau geht mir einfach auf die Nerven....
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 3



Ein Buch, bei dem Du geschummelt und quer gelesen hast

 

Interessanterweise kommt das in letzter Zeit immer weniger vor. Ich könnte jetzt eine Aufzählung langweiliger Kinderbücher oder Schulpflichtlektüren starten. Tue ich aber nicht. Die meisten Titel würden mir wahrscheinlich eh nicht mehr einfallen. Ich bin sehr gut im verdrängen...
Also ein Buch, dass ich in den letzten paar Jahren gelesen habe. Fällt mir eigentlich nur "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult ein. Ja, ich weiß. Ganz viele Leute finde das Buch sowie alle anderen Bücher der Autorin super und warten sehnsüchtig auf das Neueste... Aber irgendwie ist das nicht so mein Ding. Ich habe es auf Drängen meiner Mutter und meiner Schwester gelesen, aber nie wirklich einen Zugang dazu gefunden.

Bei welchen Buch habt ihr denn geschummelt? 
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 2




Und auf zu Frage 2! Ich möchte euch auch gar nicht weiter nerven mit langen Gelaber, also:

Ein Buch, das Dir selbst ein wenig peinlich ist, dass Du es hast

 

Das ist einfach. "Fifty Shades of Grey", alle drei Bände. Ich weiß auch ehrlichgesagt nicht was mich da geritten hat. Aber gut, ich besitze sie und hab sie auch alle gelesen. Wir sind doch alle Sünder, oder?


PS: Wenn ich gaaaanz lieb gucke und dann im besten "Ich bin ja so lieb"-Ton euch frage ob ihr auch mal ein Kommi da lasst, tut ihr es dann? 
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Rezension: Patient meines Lebens



Vom Droemer Knaur Verlag habe ich vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar von Bernhard Albrecht's Buch "Patient meines Lebens - Von Ärzten, die alles wagen" erhalten. Nochmal eine dickes Dankeschön dafür. Ich hatte schon vorher mit dem Gedanken gespielt mir dieses Buch zu kaufen, aber so war es natürlich eine noch bessere Lösung.

Nun also los zur Rezension!



Quelle: Droemer

Erster Eindruck: 

 

Endlich mal wieder ein Buch, bei dem das Cover nicht auch zu 5 andere Bücher passen würde! Die Beschreibung auf der Rückseite finde ich allerdings nicht so gelungen, sie scheint mir etwas reißerisch.

Inhalt:

 

 Bernhard Albrecht schreibt über Ärzte. Und über Patienten. Und darüber wie beide zusammen Krankheiten besiegen. Denn das ist Albrecht wichtig zu betonen. Alle diese Geschichten haben eins gemeinsam: Der Patient vertraut dem Arzt bedingungslos und ist bereit alles zu geben und geheilt zu werden. Insgesamt finden sich 9 einzelne Berichte im Buch. Vom Frühchen über die Schmerzpatienten zum HIV-Infizierten. Alles ist dabei und jede einzelne Geschichte ist anders.  Einige Ärzte betreten gar nicht wirklich Neuland sondern sie gehen nur den nächsten logischen Schritt in ihrer Entwicklung.  Andere fangen wirklich etwas ganz Neues an.

Meine Meinung: 

 

Besonders bewegt hat mich die Geschichte über den „Berlin Patient“, der durch eine Stammzellentransplantation von HIV geheilt wurde und nach einem Rückfall heute in Armut lebt. Auch die Geschichte über die beiden Frühchen, die in der 21 Woche geboren wurden und von denen eines trotzdem durchkam war sehr bewegend. Weniger interessant war dagegen das Kapitel „Neue Füße“. Hier ging es hauptsächlich darum wie lange es dauert bis man einen Arzt findet, der weiß was er tut. Aber insgesamt war nichts wirklich Neues oder Spannendes an der Geschichte, auch wenn sie natürlich sehr tragisch war. Als jemand, der sich im Studium mit Naturwissenschaften beschäftigt und auch schon in der Schule Wissen über Biologie, Chemie und Medizin quasi aufgesogen hat waren mir einige der Erklärungen etwas zu einfach gehalten. Andererseits weiß ich auch, dass natürlich nicht jeder einen solchen Hintergrund hat. Teilweise ist einfach nicht klar für welche Zielgruppe das Buch geschrieben wurde. Für den BILD-Leser ohne Vorbildung von nebenan oder für den Geo-Leser, der auch schon seine Kolumne verfolgt hat und sich den Naturwissenschaftlichen Hintergrund wie selbstverständlich erschließt.

Fazit: 

 

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und einen in die Welt hinter der Krankenhaus-Fassade entführt. Man möchte aufstehen und Medizin studieren um einen Tages auch genau solche Dinge für eine andere Person vollbringen zu können. Es ist auch ein Buch, dass wahrscheinlich nur ein Mensch wie Albrecht hätte schreiben können. Das Zitat von Eckart von Hirschhausen auf der Rückseite trifft es da gut: „Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich. Bernhard Albrecht hat diese Doppelbegabung: tiefe Recherche als Arzt und einen packenden Stil als kunstvoller Autor“
Dafür gibt es von mir ****. Keine 5, weil es mich so sehr auch nicht begeistert hat. Außerdem fände ich auch das Taschenbuchformat geeigneter für dieses Buch. Aber es ist durchaus empfehlenswert, auch wenn es wahrscheinlich nicht jeden Geschmack trifft.

Bernhard Albrecht
Patient meines Lebens - Von Ärzten, die alles wagen
Hardcover, Droemer
Erscheinungsdatum: 01.08.2013
272 Seiten, Preis:19,99€
ISBN: 978-3-426-27594-8


Link zum Buch
Website des Autors: http://bernhard-albrecht.de
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[31 Tage - 31 Bücher] Tag 1




So, ich habe mich dazu entschieden bei dieser Aktion (von der wunderbare Cleo bei Ich lese halt gern geplant) mitzumachen. Oder es zumindestens zu versuchen. Ich schreibe nämlich am 20. eine wichtige Chemie Klausur. Aber so oder so ist es eine schöne Möglichkeit den Blog mit etwas Inhalt zu füllen. Zwar habe ich auch noch einige Rezensionen in der Hinterhand, aber ich möchte nicht gleich die ersten Tage jeden Tag eine posten und dann kaum noch, also müsst ihr euch etwas gedulden.

So, aber nun die erste Frage:

Ein Buch, das Du am liebsten allen Freunden schenken möchtest, damit sie es auch lesen

 

hmm, gute Frage. Es ist weniger ein Buch als eine Buchreihe, nämliche die "Per Anhalter durch die Galaxis"-Bücher von Douglas Adams. Zwar sind die mittlerweile auch ein paar Tage älter, aber immer noch aktuell und vorallem eins: Lustig!
Kleine Kostprobe gefällig?
<< "Na schön", sagte Deep Thought. "Die Antwort auf die Große Frage..."
"Ja...!"
"...nach dem Leben, dem Universum und allem...", sagte Deep Thought.
"Ja...!"
"...lautet...", sagte Deep Thought und machte eine Pause.
"Ja...!"
"...lautet..."
"Ja...!!!...???"
"Zweiundvierzig", sagte Deep Thought mit unsagbarer Erhabenheit und Ruhe. >>
Sicher eine der bekanntesten Stellen. Der Mann war einfach nur genial und hatte einen wunderbar anderen Blick auf uns und alles um uns herum. Schade, dass er nicht mehr lebt und noch keine Möglichkeit gefunden wurde Leute auch aus der Anderswelt Bücher schreiben zu lassen. Wäre doch mal eine Erfindung, oder?
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