Autorenbriefe

Autorenbriefe
Lieber Autor...

litnetzwerl

litnetzwerl
#litnetzwerk

Lieblingsbeitrag

Lieblingsbeitrag
Der Gesang der Nachtigall

[Montagszitat] Die liebe Jane Austen

Courtesy of the University of Texas Libraries, 
The University of Texas at Austin
via wikimedia.org



Ich verlange von Leuten nicht, dass sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.


- Jane Austen
0

Beziehungen sind manchmal schwierig oder: Warum ich keine Chick-Lit mag



Inspiriert von diesem Artikel auf Süddeutsche.de und dieser Rezension auf Nachtgezwitscher will ich euch heute mal über meine etwas schwierige Beziehung zu den meisten Chick-Lit-Büchern erzählen. Wikipedia erzählt mir, dass ChickLit sinngemäß für „anspruchslose Frauenliteratur“ steht. Und eigentlich suche ich genau das. Ein Buch zum entspannen, zum wenig drüber nachdenken. Wenn ein paar gut aussehende Typen und eine Liebesgeschichte sich auch noch zwischen den Buchdeckeln finden lassen: Gerne!

Aber: Chick-Lit ist mehr als nur anspruchslos.

Ich habe das Gefühl für blöd gehalten zu werden.

Die Frauen verlieben sich nicht einfach in diesen Büchern, nein, es MUSS Liebe auf den ersten Blick sein. Und natürlich gibt es jede Menge Probleme bis dies endlich erkannt wird. Bis dahin wird aus der Ferne geschmachtet. Natürlich geht das auch nicht nur frau so. Auch der Mann ist ihr natürlich sofort verfallen. Und wenn dann fertig geschmachtet ist geht es endlich zur Sache. War ja klar. Aber wollte ich einen Porno lesen? Eigentlich nicht. Eigentlich fühle ich mich auch in er Rolle der unglücklich verliebten Frau nicht so wirklich wohl. Vor allem wenn der „Unglücklich“-Teil selbstverschuldet ist. Manchmal muss man nämlich mal was sagen. Kommunikation und so. Männer brauchen eben manchmal einen Zaunpfahl oder auch zwei. Und solange man nicht grade Mr. Glitzervampir Edward Cullen anschmachtet kann der Herr auch keine Gedanken lesen.

Warum muss in diesen Büchern immer davon ausgegangen werden, dass der perfekte Mann das ultimative Lebensziel ist?

War da nicht mal sowas wie Gleichberechtigung? Ach nee, stimmt ja. Sowas wird ja nicht benötigt auf der Jagd nach Mr. Right. Wobei: Bei Jane Austen ist das nicht so offensichtlich. Und worum geht es bei Jane Austen? Richtig, um die Suche nach einem Ehemann. Der Unterschied: Es ist nicht der alleinige Daseinszweck. Ein Ehemann ist halt etwas was man als Frau haben sollte, weil es sonst schwierig wird. Klar, das geht heute nicht mehr so. Aber ist es wirklich zu viel verlangt, dass Frauen in solchen Büchern tatsächlich denken? So richtig denken. Mehr als „hmm, ob wohl diese Schuhe zu meinem neuen Kleid passen“ und „Er hat so tolle Augen“. Oder auch „Meine innere Göttin findet das grade nicht gut“. Ich brauche keine innere Göttin. Ich habe ein Gehirn. Ich benutze dieses Gehirn sogar ab und an mal. Zwar lese ich Chick-Lit nicht um mein Gehirn stark zu beanspruchen, dafür gibt es schließlich die Uni, aber etwas Tiefe wäre schon schön. Und weniger Pink bitte!

Das Schlimmste ist meiner Meinung nach: Diese Bücher werden von Frauen geschrieben! Frauen! Meine Damen: Seid ihr wirklich so eine naive, leicht verblödete Hausfrau und Mutter oder tut ihr nur so, weil ihr denkt es würde erwartet? Glaubt mir: Das Frauen auch was anderes machen dürfen als Mutter sein und für den Ehemann kochen ist schon seit den 60er allgemein akzeptiert. Klar, frau darf auch gerne Hausfrau und Mutter sein. Meinetwegen dürft ihr euch auch gerne so blöd stellen wie ihr wollt:

Aber müssen diese Bücher sein?

Was meint ihr dazu? Findet ihr auch, dass einige der "Frauen-Bücher" manchmal etwas zu simpel sind?
4

[Montagszitat]

wikimedia.org

Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher mehr oder weniger befällt. 


- Georg Christoph Lichtenberg





Heute bin ich etwas spät dran, aber ich habe noch ein Zitat gefunden ^^ Normalerweise schreibe ich die Montagszitate immer Samstags oder Sonntags vor, aber dieses Wochenende war ich krank bzw. bin auch immer noch krank. Grippe ahoi oder so. Auf jeden Fall fühle ich mich wie durch die Mangel gezogen und will eigentlich nur noch schlafen, schlafen, schlafen. Blöd nur das Uni ist und ich um einige Sachen einfach nicht drumherum komme
1

[Rezension] Die Tochter des letzten Königs

Hallo allerseits,

heute möchte ich euch mal einen historischen Roman vorstellen. Ich hatte das Glück ihn für eine Leserunde auf lovelybooks vom Verlag zu bekommen. Die Autorin Sabrina Qunaj ist unglaublich nett und hat während der Leserunde glaube ich fast jeden Post kommentiert und sich Löcher in den Bauch fragen lassen. So machen Leserunden Spaß ^^
Aber jetzt auf zur Rezension:

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Die Tochter des letzten Königs

Sabrina Qunaj


Taschenbuch/
704 Seiten
€ 9,99 [D] € 10,30 [A]
ISBN 978-3-442-47988-7
Website des Verlags



Erster Eindruck

Typisches Cover für einen historischen Roman. Mir gefällt es. Auf dem Innenumschlag sind Bilder einer Landschaft und eines Schlosses zu sehen. Grade die Landschaft gefällt mir sehr gut, sie passt zum Thema Wales

Inhalt

Nesta ist die Tochter eines der letzten walisischen Fürsten. Nach einem Überfall bei dem ihre Mutter getötet wird, wird sie gefangen genommen. Ihr ältester Bruder flieht und sie lebt nun unter Normannen. Aber ihre Schönheit sichert ihr die Aufmerksamkeit und Gunst des Königs, bis sie ihm einmal zu häufig widerspricht…

2

[Montagszitat] Das arme Frankreich...

über wikimedia.org



Ich sterbe und hinterlasse mein Land dem Einbruch eines barbarischen Geschmacks. Ich selbst bin schuld daran, denn ich habe diesen "Gille-Shakespeare" in Frankreich bekannt gemacht.


- Voltaire
0

[Darf ich bitten?] "Meine" Autoren

Hallo ihr Lieben!

Ich hatte euch hier ja schon von der Aktion "Darf ich bitten? Deutschsprachige Autoren im Interview" erzählt.
Wir haben vor ein paar Tagen die Autoren zugelost bzw. sie uns ausgesucht für die Interview-Aktion. Ich mochte euch "meine" Autoren hier schon einmal kurz vorstellen.

*Trommelwirbel*

0

[Montagszitat] Mark Twain mal wieder...

von James Carrol Beckwith via wikimedia.org

"Wahrheit ist unglaublicher als Phantasie. Phantasie muss Sinn ergeben, Wahrheit nicht." 

- Mark Twain


Tja, da hat er Recht der liebe Herr Twain, oder? Manchmal kommt einen das wahre Leben viel unglaublicher vor als jedes Buch. Wobei es durchaus Bücher gibt, grade im Jugendbuchbereich, die wirklich sehr, sehr unrealistisch sind. Aber sowas gab es zu Zeiten Mark Twains wohl noch nicht :D
0

[Montagszitat] 2.6. - Erich Kästner


 Bild an der Kästner-Passage in Dresden
(via wikimedia.de)

Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Fantasie


- Erich Kästner



Oh ja, da hat er Recht der liebe Herr Kästner. Ich finde Leute, die scheinbar nie Angst vor irgendwas haben sowieso komisch. Jetzt grade besonders, weil am Donnerstag meine Praxisprüfung in Arzneiformenlehre stattfindet und zwei Wochen später dann die Physikklausur und ein Referat. Und dann bin ich auch schon fast in der Klausurenphase drin. Irgendwie ist das beängstigend, vor allem weil ich in letzter Zeit immer eher Pech mit Klausuren hatte. Egal wie sehr ich gelernt habe. Da fällt es natürlich leicht sich das Worst-Case-Szenario auszumalen.
0

Darf ich bitten? - Deutschsprachige Autoren im Interview

Hallo ihr ^^ Heute möchte ich euch eine ganz tolle Aktion vorstellen, die  im Juli und August auf mehreren Blogs der IronBuchblogger stattfindet.

0
Powered by Blogger.