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[Rezension] Die Tochter des letzten Königs

Hallo allerseits,

heute möchte ich euch mal einen historischen Roman vorstellen. Ich hatte das Glück ihn für eine Leserunde auf lovelybooks vom Verlag zu bekommen. Die Autorin Sabrina Qunaj ist unglaublich nett und hat während der Leserunde glaube ich fast jeden Post kommentiert und sich Löcher in den Bauch fragen lassen. So machen Leserunden Spaß ^^
Aber jetzt auf zur Rezension:

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Die Tochter des letzten Königs

Sabrina Qunaj


Taschenbuch/
704 Seiten
€ 9,99 [D] € 10,30 [A]
ISBN 978-3-442-47988-7
Website des Verlags



Erster Eindruck

Typisches Cover für einen historischen Roman. Mir gefällt es. Auf dem Innenumschlag sind Bilder einer Landschaft und eines Schlosses zu sehen. Grade die Landschaft gefällt mir sehr gut, sie passt zum Thema Wales

Inhalt

Nesta ist die Tochter eines der letzten walisischen Fürsten. Nach einem Überfall bei dem ihre Mutter getötet wird, wird sie gefangen genommen. Ihr ältester Bruder flieht und sie lebt nun unter Normannen. Aber ihre Schönheit sichert ihr die Aufmerksamkeit und Gunst des Königs, bis sie ihm einmal zu häufig widerspricht…


Meine Meinung

Nesta nervt etwa die Hälfte des Buches ungemein. Mich zu mindestens. Man möchte sie schütteln und ihr mal klar machen, dass sie langsam mal erwachsen werden muss.  Einerseits wirkt sie sehr erwachsen und wird auch als Erwachsene behandelt, andererseits ist sie manchmal eben so unglaublich naiv und benimmt sich wie ein kleines Kind.
Sobald die Handlung wieder eher nach Wales schwenkt wird dies jedoch besser, dort versucht Nesta, wie ihre Mutter zu sein. Klappt ganz gut.
Naja, euch wird mittlerweile aufgefallen sein, dass ich Nesta meistens nicht wirklich verstehen konnte. Aber das trübt den Lesespaß nur ganz wenig. Sabrina Qunaj schreibt unglaublich toll und mitreißend. Egal wie sehr ich mich über Nesta geärgert habe, weiterlesen musste ich trotzdem, so spannend war das Buch!

Fazit:


Ich habe lange überlegt wie viele Sterne ich hier vergeben soll. Ich selbst war eigentlich nur von der Hintergrundgeschichte und dem Schreibstil so richtig begeistert. Nesta als Hauptfigur war über weite Strecken leider einfach nur nervig. Trotzdem sind es 4 Sterne geworden, denn ich freue mich auf den Nachfolgeband. Also kann es so schlimm nicht gewesen sein, auch wenn als mein Haupteindruck: „Nesta nervt“ zurückgeblieben ist ;)


Kommentare

  1. Hallo,
    mir gefällt deine Rezension gut und auch wenn ich selbst Nesta nicht als nervig empfunden habe. Natürlich hat sie sich oft unreif benommen, aber letztlich war sie es auch, denn auch wenn man ihr in der fremden Kultur beigebracht hat sie man sich dort Erwachsen verhält war ihr das für ihre eigene Kultur, die sie hochhaltenwollte nicht so bewusst. Das ist wohl Geschmackssache. Was Stil und alles angeht kann ich dir nur voll zustimmen. So und jetzt pack ich dich noch auf GFC und lass dir
    Liebe Grüße da
    Sabrina

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    1. Moin!

      Wie man eine Figur empfindet kommt immer darauf an aus welchem Blickwinkel man sie betrachtet. Ich habe mich viel mit der keltischen Kultur auseinandergesetzt, die ja in Wales zu dem Zeitpunkt noch nicht völlig verdrängt war, und deswegen andere Erwartungen gehabt an ihr Verhalten. In Wales selbst hat Nesta diese auch erfüllt, aber bei den Normannen war sie einfach naiv...

      Liebe Grüße und danke für den Kommentar und das bei GFC draufpacken (gibt es da ein Adjektiv zu? GFCen oder so? :D)

      Lena

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