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Der Gesang der Nachtigall

[Rezension] Unterland

Hallo meine Lieben ^^
Heute gibt es mal wieder eine Rezension. Übrigens nicht wie sonst komplett Spoilerfrei. Allerdings geht es nur um einige kleinere Dinge, die nur bedingt wichtig sind für die Geschichte selbst. Wenn ihr wirklich gar nichts erfahren wollt lest besser nicht weiter. Für alle anderen: Es sind wirklich nur allgemeine Sache, die man sich nach der Inhaltsangabe auch fast schon denken kann!


Informationen zum Buch

Quelle: Ravensburger

Unterland

Anne C. Voorhoeve

Taschenbuch
448 Seiten
8,99 € (D) 9,24 € (A)
ISBN: 978-3-473-58459-8
Ravensburger Verlag



Erster Eindruck:


Das Cover ist sehr „inseltypisch“ und hat mich sofort angesprochen. Die beiden am Zaun lehnenden Kinder scheinen irgendwo weit in der Ferne etwas gesehen zu haben.

Inhalt:

Alice und ihre Familie müssen 1945 von Helgoland fliehen nachdem die Insel von den Alliierten vollkommen zerbombt wurde. Die nächsten Jahren verbringen sie in Hamburg, aber grade Alice seht sich zurück nach Helgoland und ihrem Leben vorm Krieg. Denn im Nachkriegs-Hamburg herrscht Mangel an allem. 1000 Kalorien stehen den Lebensmittelkarten nach jedem Menschen zu! Und Hunger ist manchmal noch das Geringste von Alices Problemen.

Meine Meinung:

Nachkriegsdeutschland. Immer ein heikles Thema, grade was Kinder- und Jugendbücher angeht. Schließlich muss die Schuldfrage geklärt werden: Wer wusste was wann? Nicht unbedingt die beste Voraussetzung für ein mitreißendes Buch. Anne C. Voorhoeve umschifft diese Klippe gekonnt in dem sie von den Helgoländer Flüchtlingen erzählt. Abgeschottet auf ihrer Insel bekamen diese während des Krieges von fast gar nichts etwas mit. Judenverfolgung gab es dort nicht, da auf der Insel keine Juden lebten und alle jüdischen Gäste (wie eigentlich alle anderen Gäste auch…) einfach nach Hause geschickt wurden.
Bei der Ankunft in Hamburg ist Alice dementsprechend auch sehr überrascht. Hamburg liegt nämlich in Trümmern. Grade der Winter 45/46 ist nur davon geprägt irgendwie zu überleben. Dazu müssen sich Alice und ihr Bruder Henry auch noch mit einem Alt-Nazi als Lehrer rumschlagen. Da bekommen Aussagen aus meinem Schulgeschichtsbüchern wie „Die Entnazifizierung ist auf ganzer Linie gescheitert“ ein Gesicht. Und zwar das des Lehrers, der sich weigert Alice auch nur anzusprechen, weil ihm kein deutsches Äquivalent zu ihrem Namen einfällt. Aus Henry macht er einfach Heinrich, aber Alice?
Auch die spätere Freundschaft der Helgoländer mit den britischen Soldaten finde ich sehr gelungen. Nicht so gut gefallen hat mir, dass scheinbar keiner mit dem anderen redete. Alice nicht mit Henry, die beiden nicht mit ihrer Mutter. Alices Freund Wim mit überhaupt niemandem…. Das nervte manchmal etwas, so viele Probleme hätten durch reden verhindert werden können.

Fazit:

Bis auf einige Kleinigkeiten ein sehr gelungenes Buch. Und James Krüss kommt auch drin vor. Auch wenn es mir erst beim Lesen des Nachwortes aufgefallen ist, das jener James dessen Großvater von Alice als Groofoor Krüss bezeichnet wird James Krüss ist :D Von mir gibt es 4 Sterne dafür!


Kommentare

  1. Huhu
    ich glaube das Buch wandert mal auf meine WuL, du hast mich neugierig gemacht =)

    LG Sheena und liebe Grüße vom Blogger-Kommentier-Marathon

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  2. Dein Blog ist echt eine Schönheit :)

    LG
    Sabrina

    #BloKoDe14

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  3. Das klingt nach einem sehr interessanten Buch- direkt in der Leseliste gespeichert.
    Einen schönen Blog hast du :)

    Viele Grüße
    Janine

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  4. Hallo,

    das klingt auf jeden fall nach einem interessanten Buch. Ich habe von der Autorin schon was gelesen und denke, ich behalte es mal im Hinterkopf :-)

    Liebe Grüße

    Ponine

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  5. Ohoh, das hält mein SuB nicht mehr lange aus... aber es hört sich doch so gut an!
    LG Petra

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  6. Das Buch hört sich sehr interessant und spannend an :) Eine schöne Rezension, toll gestaltet :)

    Auch dein Design finde ich wirklich sehr hübsch und passend gestaltet - dein Header ist der Wahnsinn - wirklich toll !

    Liebst,
    Aileen <3

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