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Der Gesang der Nachtigall

[Adventskalender] 6


Moin meine Lieben,

anlässlich meines Türchens im Adventskalender der lieben Tintenelfe vom Tintenhain möchte ich heute mal darüber philosophieren was Adventszeit und Weihnachtszeit eigentlich so bedeutet.

Es gibt auch noch einen weiteren Anlass, der heißt "Am Ende des Tages" und ist ein Buch. Aber mehr dazu später.

Die Weihnachtszeit ist ja auch ein Anlass mal über das vergangene Jahr nachzudenken.  Die Frage, der ich heute nachgehen möchte lautet daher: Was bedeutet Weihnachten eigentlich?
Also macht euch einen Tee oder Kaffee und esst ein paar Kekse, jetzt wird philosophiert.

Klar, die übliche Definition von Weihnachten und Advent kennt wahrscheinlich jeder. Die Geburt von Jesus und die Vorfreude darauf, nachdem der November von der Kirche ja eher als Trauermonat begangen wird. Aber selbst diese Standarddefinition geht ja schon unter während der stressigen Vorweihnachtszeit.

Irgendwann in den letzten Jahrhunderten haben wir ja aber auch noch ein paar andere Sachen auf dieses recht simple "Jesus Geburtstag" drauf gepackt. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das Fest der Nächstenliebe, des Gebens, der Geschenke... Ach ja, und das Fest des Weihnachtsmannes
von JodyB auf WikimediaCommons
. Den dürfen wir natürlich nicht vergessen. Wer mag den leicht-übergewichtigen Herren mit Rauschebart und roter Kleidung denn nicht?
Heute ist allerdings sein Cousin/Bruder/Neffe/irgendwas der Nikolaus dran. Ebenfalls ein in Rot gekleideter Herr mit Rauschebart. Wo da der Unterschied ist? Keine Ahnung, ist ja eigentlich auch egal, so lange es Geschenke gibt, oder?

Ja, ist es denn egal, so lange es Geschenke gibt? Der Weihnachtsmann ist noch gar nicht so alt, sein heutiges Erscheinungsbild hat er Coca-Cola zu verdanken. Und der Nikolaus? Der war ursprünglich mal ein Bischof in Myra (Türkei). Bei uns wurde er deswegen auch gänzlich ignoriert.  In der Nacht vom 5. auf den 6. kam der Klaasohm. Vertat sich dabei regelmäßig mit einem Teil der Sachen in der Tür und lud sie bei den Großeltern ab. Dort mussten wir erst einmal unser Gedicht vortragen bevor wir etwas davon bekamen.

Aber zurück zum Thema: Ist denn eigentlich alles andere egal, wenn es denn nur Geschenke gibt?
Besagte Großeltern haben jedes Jahr in der Weihnachtszeit sehr viel gespendet. Meine Großmutter tut dies immer noch. Nach mir nicht nachvollziehbaren Kriterien. Aber das ist ja auch egal. Denn dieser Reflex "Es ist Weihnachten, komm lass uns spenden und anderen damit eine Freude machen" ist nämlich bei vielen, vielen Leuten gar nicht mehr da. Für meine Großmutter ist es selbstverständlich. Aber wenn ich mir angucke, wie lange Wikipedia jetzt schon um Spenden bettelt, Wikipedia! Eines der Projekte, die eigentlich von der Generation U30 nahezu täglich genutzt wird. Irgendwie scheint da dieser Drang zu Spenden nicht da zu sein. Vielleicht spenden wir auch lieber für die kleinen, süßen Hundebabys aus Rumänien. Oder für die armen indischen Mädchen, die nicht zur Schule gehen dürfen. Klar, auch das sind zwei Projekte, die wirklich wichtig sind. Aber es sind auch zwei Projekte, die uns Ansehen bringen, wenn wir spenden. Jeder mag kleine, süße Hundewelpen. Jeder findet Bildung wichtig. Und die dahinter stehenden Organisationen wissen, wie man auf die Tränendrüse drückt.

Viel wichtiger finde ich es allerdings vor unserer eigenen Haustür mit dem Helfen anzufangen. Ein Lächeln reicht ja für den Anfang schon.
Bei Red Bug Books hat man sich auch gedacht, dass das Helfen vor der eigenen Haustür am meisten Spaß macht. Also wurde ein Charity-Buchprojekt ins Leben gerufen mit dem Ziel den Erlös eine Organisation zu spenden, die was mit Jugendlichen macht. Logisch, oder? Schließlich ist Red Bug Books ein Jugendbuchverlag.

Vor etwa einem Monat habe ich euch hier auf dem Blog schon die teilnehmenden Autoren vorgestellt und vor einer Woche die drei Organisationen in der Endauswahl.
Quelle: Off Road Kids Website
Nun ist die Entscheidung getroffen. Mit "Am Ende des Tages" wird der Verein Off Road Kids
unterstützt.
"Seit 1994 ist Off Road Kids die einzige Hilfsorganisation für Straßenkinder in Deutschland, die überregional tätig ist. Ohne staatliche Zuschüsse betreibt die Off Road Kids Stiftung eigene Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln sowie eine Elternberatungshotline, zwei Kinderheime und das Institut für Pädagogikmanagement (IfPM). Grundsätzliche Zielsetzung: Die bestmögliche Perspektive für jeden betreuten jungen Menschen." - Off Road Kids Website
Das ist doch ein lohnendes Ziel, oder? Was meint ihr?


Ich möchte heute, auch um das Red Bug Charity Projekt noch zusätzlich zu unterstützen, ein ebook von "Am Ende des Tages" verlosen. Ob das Buch gut ist, kann ich euch leider noch nicht sagen. Schließlich ist es erst heute erschienen. Aber ich kann euch versichern, dass es einem gutem Zweck dient ^^

Wichtig: Nur als .mobi kann ich es euch sofort zu kommen lassen! Denn im Moment ist "Am Ende des Tages" nur auf amazon erhältlich. Andere Händler kommen zwar in nächster Zeit dazu, allerdings dauert das etwas länger als bei amazon. Also müsst ihr als epub-Leser noch etwas Geduld haben.

Aber eigentlich wollt ihr jetzt wissen, wie ihr teilnehmen könnt. Einfach das Formular ausfüllen und eventuell eurer Glücksfee einen Glühwein spendieren. Die Gewinnspielbedingungen findet ihr am Ende des Posts.
Für alle, die keine Frames sehen können oder lieber auf einer "großen" Seite das Formular ausfüllen wollen, hier noch der Link: Gewinnspielformular

Weiter geht es morgen auf Julias Bücherblog, alternativ könnt ihr natürlich auch wieder auf die große Socke bei Tintenhain klicken!

Ach ja, natürlich gibt es auch heute etwas Weihnachtsmusik.
Für alle, die sonst nicht so häufig auf meinem Blog sind: Schaut doch mal auf meiner Adventskalenderseite vorbei. Hier gibt es nämlich 24 Tage lang jeden Tag Weihnachtsstimmung und Weihnachtslieder!

Spendest du zu Weihnachten? An welche Organisation? Oder warum nicht? Was hältst du von der Idee die hinter "Am Ende des Tages" steht?


  Gewinnspielbedingungen: Du musst 
 - über 18 sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben - eine E-Mail-Adresse haben 
- dir darüber im Klaren sein, dass eine epub-Version des Buches nicht sofort verfügbar ist - das Gewinnspielformular vor dem 12.12. 2014 ausfüllen 
- die richtige Antwort auf die Frage "Welche 10 Autoren haben für "Am Ende des Tages" Texte geschrieben?" kennen und im Gewinnspielformular angeben
- damit einverstanden sein, dass im Falle eines Gewinnes dein Name hier auf dem Blog sowie in Beiträgen auf Facebook und Twitter genannt wird 
- damit einverstanden sein, dass deine angegebenen Daten für die Dauer des Gewinnspiels gespeichert werden. Nachdem ein Gewinner ermittelt wurde werden diese Daten gelöscht.

Kommentare

  1. Wow, was für ein toller Beitrag, hast du wirklich schön gemacht ♥

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  2. Schöner Beitrag, Lena, und ich habe noch was gelernt! DANKE :) Es hat riesigen Spaß gemacht, mit dir und allen anderen "Am Ende des Tages" herauszubringen. Ein Gruß von allen redgugx - Best Randy

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  3. Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: Nikolaus von Myra war Bischof, aber nicht katholischer Bischof, denn damals gab es noch keine katholische Kirche. Es gab einige Strömungen in der Urkirche, die sich später in die westliche (römische) und östliche (orthodoxe) Kirche spaltete. Zur Zeit von Nikolaus von Myra war man aber noch damit beschäftigt zu streiten, wer denn nun Recht hat ;-) Da sie sich nicht einigen konnten, gabs diese Spaltung. Der Begriff "katholisch" hat sich erst im Zuge der Reformation gebildet.
    Liebe Grüsse, Layla

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    1. Danke, ich hab's geändert ^^ Ich muss ehrlich sagen, dass ich das nicht nochmal nachgeschaut habe. Das haben sie uns (im zugegebenermaßen evangelisch-reformierten) Religionsunterricht in der Schule erzählt.
      Und einen Fehler bei dir gefunden ;) Ursprünglich gab es nämlich sogar drei Kirchen, die römische, die östliche und die iroschottische/keltische. Letztere wurde, wenn ich mich recht erinnere, so um 1000 der römischen Kirche einverleibt bzw. die Differenzen über so Sachen wie Ostern wurden zwangsbeigelegt.. Aber ohne sie wären große Teile Europas heute noch immer heidnisch, die waren nämlich viel eifriger beim missionieren als die Römer :D Haben allerdings auch einfach alles heidnische umgedeutet, gibt mehr als einen Heiligen, der eigentlich mal ein germanischer oder keltischer Gott war. Aber sie hatten coole Frisuren, eher so eine Art VoKuHiLa und keine "typische" Tonsur :D
      Äh, und hier höre ich auf. Sonst fange ich gleich an einen Vortrag über Kelten zu halten ^^

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  5. Ja, die irische Kirche gabs, aber nicht zu Zeiten Nikolaus; die entstand später wie du geschrieben hast. Ich hab es nicht erwähnt, weil es um die Zeit ging, in der Bischof Nikolaus lebte. Ja, die Tonsur der irischen Mönche war anders als bei den römischen. Dieses Erkennungszeichen war nicht immer nur positiv. Und jetzt höre ich auch auf *grins* - hab Theologie studiert, Kirchengeschichte war mein Lieblingsfach :-) EDIT: Und da hatte ich Nikolaus an meiner mündlichen Abschlussprüfung.
    Apropos Tensur: Kennst du Peter Tremaynes Schwester Fidelma-Serie?

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    1. Ich habe davon gehört ^^ Aber gelesen habe ich sie nicht. Krimis sind eigentlich nicht so mein Fall, deswegen zögere ich noch sie zu lesen.

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