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[Rezension] Vatikan - Die Hüter der Reliquie

Huhu meine Lieben ^^ neues Jahr, neue Rezension. Einen Jahresrückblick bekommt ihr allerdings auch noch :) Aber erstmal möchte ich euch "Vatikan - die Hüter der Reliquie" vorstellen. Übrigens ein Rezensionsexemplar. Danke an den bookshouse Verlag für das Buch und an Katja für die Vermittlung des Rezensionsexemplars!

Informationen zum Buch

Quelle: Bookshouse

Vatikan - Die Hüter der Reliquie

Antonia Günder-Freytag

Ebook /Taschenbuch
326 Seiten
4,99€ / 13,99€
ISBN: 9789963522835





Inhalt:

Als Vater Comitti beim einsortieren eines geheimnisvollen Warnbriefs feststellt, dass die Absenderin bereits seit über 300 Jahren eben solche Warnbriefe an den Vatikan schreibt wird er neugierig. Aber nicht nur er. Auch der Sicherheitschef interessiert sich scheinbar sehr für die Geschichte der Absenderin. Nur aus ganz anderen Gründen als Vater Comitti. Er möchte den Vatikan nämlich auch keineswegs beschützen. Zu mindestens nicht vor Vampiren…

Meine Meinung:

Schwierig, schwierig. Es waren einige gute Momente dabei. Aber bis mal wirklich was passiert ist hat es sich ewig hingezogen. Zwar war die Hintergrundgeschichte von Apollonia sicher wichtig und auch ganz interessant, aber durch die Einschübe in denen Vater Comitti und der Sicherheitschef sich darüber unterhalten irgendwie doch nervig. Beziehungsweise kann ich mich nicht so recht entscheiden ob die Geschichte oder ob die Einschübe nervig sind. Es wirkt auf jeden Fall deplatziert.
Viele der Informationen sind auch unwichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte. Klar ist etwas Atmosphäre immer schön und dazu gehören auch eigentlich unwichtige Hintergrundinfos. Aber hier gibt es davon so viele, dass es so wirkt als sei die Autorin sich nicht ganz sicher gewesen ob sie lieber einen historischen Roman über eine Vampirin oder tatsächlich den angepriesenen in der Gegenwart spielenden Vampir-Krimi schreiben wollte. Übrigens, liebe Frau Günder-Freytag: Das Internet wurde im 20. Jahrhundert erfunden. Wenn Miguel nach seinem Erwachen im 19. Jahrhundert schon im Internet nachschaut was aus den übrigen Vampiren geworden ist sind die Vampire uns wirklich weit voraus!
Die eigentlich angekündigte Handlung vom Klappentext findet nur so auf den letzten 100 Seiten statt, eher sogar weniger. Da geht es dann auch plötzlich hoch her. Am Ende wird dann noch an den Haaren ein Bezug zur Realität herbeigezogen. Bis dahin war das Ende übrigens wirklich gut.

Fazit:

Für die guten Momente und den größtenteils guten Schreibstil gebe ich trotz allen anderen Kritikpunkten 2 Sterne. Ein weiteres Buch der Autorin werde ich aber sicher nicht lesen.

5 Kommentare

  1. Ohje, alles klar, das verschwindet erstmal wieder von meiner WuLi. Hatte ich eigentlich auch schon auf dem Schirm, aber das klingt ja nicht spannend. Gerade so sinnloses Geblubber nervt mich doch recht schnell. Danke für die informative Rezi!
    Liebe Grüße
    Die Grinsekatze

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    1. Bitte, bitte. Und danke für den Kommentar.

      Ich war ursprünglich auch sehr angetan. Die Leseprobe ist z.B. klasse. Aber danach ging es dann irgendwie bergab ^^

      Liebe Grüße,
      Lena

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  2. Ooooha, Internet im 19. Jahrhundert?! Autsch. Dabei ist die Autorin doch mehr so meine Generation - sowas hätte ich eher von jungen Autorinnen erwartet, die sich an eine Zeit vor dem Internet kaum noch erinnern können!

    Schade, schade, das Buch klang vom Thema her ganz spannend, aber ich glaube, ich werde es mir verkneifen. ;-)

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    1. Jaa, ich war auch etwas entsetzt. Erst dachte ich noch ich hätte mich vertan, aber auch mehrfaches lesen hat die Info nicht geändert ^^

      Wahrscheinlich ein Denkfehler und weil die beiden Infos nicht direkt nacheinander genannt wurden ist es auch den Korrekturlesern nicht aufgefallen.

      Danke für den Kommentar!

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  3. Hallo liebe Lena,
    Erst mal wünsche ich dir ein schönes, lesereiches neues jahr!
    Heute bin ich im Auftrag des #BloKoDe auf deinem Blog gelandet :) Aber ich schaue auch so immer wieder mal vorbei.
    Uiuiui, dieses Buch hatte ich schon ein paar mal ins Auge gefasst, aber ich denke, ich lass es doch lieber sein. Schade, denn der Klappentext klingt eigentlich vielversprechend.
    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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