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[Rezension] Calpurnias faszinierende Forschungen

Moin!
Da bin ich wieder, langsam komme ich auch wieder in den "Flow" d.h. es wird hier wieder mehr werden. Hoffentlich. Aber jetzt erstmal Vorhang auf für Callie Vee:


Informationen zum Buch

Quelle: Hanser Verlag

Calpurnias faszinierende Forschungen

Jacqueline Kelly

Übersetzer: Birgitt Kollmann
Hardcover
320 Seiten
16,90€ [D]
ISBN 978-3-446-24930-1
Website des Verlags



Erster Eindruck: 

Statt den Pflanzen auf dem Einband des ersten Bandes gibt es diesmal Tiere. Wieder in diesem wunderbaren Zeichenstil, wie man ihn in alten Forschungsbüchern findet.

Inhalt: 

Als Callie Vee eines Morgens eine Möwe vor der Veranda entdeckt, weiß sie noch nicht, dass dies zu einigen Veränderungen in ihrem Leben führen wird. Denn diese Möwe, 100 Meilen von der Küste entfernt, kündigt einen Hurrikan an. Dadurch kommt nicht nur ihre Cousine, Agatha, zu Besuch sondern ein Tierarzt lässt sich in Fentress nieder

Meine Meinung: 

Wieder einmal ein wunderbares Buch, dass sich mit der Frage beschäftigt ob Mädchen genauso gut sind wie Jungen.

Callie Vee ist mir dabei diesmal etwas zu naiv. Ja, sie ist erst 12 bzw. später dann 13, aber ihr muss doch vorher schon einmal aufgefallen sein, dass Mädchen anderes behandelt werden als Jungen? Mir will das einfach nicht so recht in den Kopf, dass diese Tatsache für sie so plötzlich kommt. Andererseits scheint ihrer Mutter auch bisher noch nicht aufgefallen zu sein, dass ihr Mann Callie Vee anders behandelt als die Jungen… Vom ersten Buch her kann ich mich da allerdings auch nicht dran erinnern, allerdings war der Vater da auch meistens eher abwesend und spielte keine große Rolle. Irritieren tut es mich aber dennoch, gerade auch weil Callie Vees Großvater ja keinerlei solcher Anwandlungen hegt.
In diesem Buch geht es auch viel um Travis, Callie Vees jüngeren Bruder. Er scheint etwas dümmlich zu sein oder auch vielleicht nur etwas zu tierlieb? Auf jeden Fall bekommt er ohne Callie Vees Hilfe nichts auf die Reihe obwohl er gar nicht so viel jünger ist. Das ist eigentlich nicht schlimm, aber es ist irgendwie… naja…suboptimal. Denn auch Callie Vee erscheint dadurch unrealistisch, sie rettet die Situation etwas zu oft im Alleingang.
Mich haben besonders die Beschreibungen des Hurrikans von Galveston und der Nachwirkungen gepackt, Jacqueline Kelly zeigt dabei wunderbar wie dieses Ereignis damals ganz Amerika beeinflusst hat. Auch die verschiedenen Experimente, die Callie Vee und ihr Großvater machen haben mir sehr gut gefallen.

Fazit: 

Wieder ein wunderbares Buch, das Themen aufgreift, welche heute wie damals aktuell sind. Die Charaktere bleiben leider hinter dem ersten Teil etwas zurück.

Band 1: Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen
Band 2: Calpurnias faszinierende Forschungen

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