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[Rezension] Das wilde Kind von Hameln

Moin!
 Dieses Buch habe ich von Bettina Szrama erhalten, nach dem sie in der Kategorie "Rattenfänger zu Gast" hier auf dem Blog im August darüber berichtet hat. Im übrigen suche ich auch weiterhin noch Menschen, die gerne einen Gastbeitrag schreiben möchten. Meldet euch einfach bei mir!

Aber jetzt geht es los mit der Rezension:

Informationen zum Buch

Quelle: Acabus Verlag


Das wilde Kind von Hameln

Bettina Szrama

Taschenbuch
320 Seiten
€ 13,90 [D]
ISBN 978-3-862-82361-1
Website der Autorin


Erster Eindruck

hmm, das Buch hat ein sehr angenehmes Format, aber das Cover gefällt mir nicht so. Irgendwie macht es da einfach nicht *klick* für mich, die Schrift gefällt mir aber sehr gut (erinnert mich an die Schrift hier auf dem Blog :) )

Inhalt

1724: In der Nähe von Hameln taucht ein verwilderter Junge auf, er trägt einen Hemdfetzen mit dem kurfürstlichen Wappen um den Hals. Der wilde Peter, wie er genannt wird, führt sich jedoch wie ein wildes Tier auf und kann nicht sprechen. Zunächst wird er ins Armenhaus gebracht, dort freundet sich Grete, die Tochter des Aufsehers, mit ihm an. Aber nicht nur sie interessiert sich für den Jungen, auch der kurfürstliche Kommissar Aristide Burchady sowie der Leibarzt des englischen Königs, die Kronprinzessin und ein Zuchthausaufseher aus Celle möchten mehr wissen...


Meine Meinung

Zu Beginn des Buches hatte ich erst einige Schwierigkeiten mich in die Sprache einzufinden, nachdem ich vorher eine Zeit lang vorallem Jugendbücher gelesen hatte, war dass erst einmal etwas ungewohnt. "Das wilde Kind von Hameln" ist auch sicher eines der Bücher, dass sich stark an der tatsächlichen Sprechweise der Zeit orientiert.
Insgesamt ist das Buch gut gemacht, mich persönlich konnte "Das wilde Kind von Hameln" aber trotzdem nicht recht überzeugen. Über Strecken fand ich es wirklich schwierig weiter zu lesen, zwar ist die Geschichte sehr interessant, nur irgendwie kam nie dieses "Ich muss jetzt unbedingt wissen wie es weiter geht"-Gefühl auf. Die Figuren blieben eben einfach nur Figuren und ich konnte mich nicht in sie reinfühlen. Gerade Leute wie Aristide Burchady sowieso so ziemlich der gesamte englische/hannoveranische Hof sind sehr undurchsichtig. Ja, bei Hofe war es damals sicher nicht gut die eigenen Gefühle an die große Glocke zu hängen und leicht durchschaubar zu sein, aber als Leser brauche ich zu mindestens einen kleinen Ansatzpunkt um eine Figur verstehen zu können. Bei Grete fällt es mir etwas leichter, aber zwischen ihr und mir stehen prinzipielle Unterschiede im Charakter. Das ist allerdings nicht die Schuld der Autorin und wären mir nicht die meisten anderen Figuren ebenso verschlossen geblieben, wäre es auch nicht weiter schlimm.
Gut recherchiert ist das Buch auf jeden Fall, so weit ich das beurteilen kann. Großer Pluspunkt auch: Das historische Setting ist keinesfalls nur Deko sondern die Geschichte lebt irgendwie auch von diesem Umfeld.

Fazit

Ein solider historischer Roman, der sicher seine Fans finden wird. Ich persönlich fand ihn eher okay als gut. 3 Sterne dafür.


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