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[Rezension] Die Küste der Freiheit

Huhu,
 neue Woche, neue Rezension. Der Montag wird jetzt meiner neuer Tag für "lange" Posts wie Rezensionen und Co. Vielleicht wird es auch der Dienstag. Donnerstag ist mir zu nah an Beyond the Books, muss ja nicht alles so gedrängt auf einem Haufen sein.
"Die Küste der Freiheit" habe ich als Rezensionsexemplar im rahmen einer Blogtour von Bastei Lübbe erhalten.

Informationen zum Buch

Quelle: Bastei-Lübbe


Die Küste der Freiheit

Maria W. Peter

Hardcover
957 Seiten
€ 9,99 [D]
ISBN 978-3-404-16735-7
Verlagswebsite



Erster Eindruck:

Also auf einen historischen Roman hätte ich im ersten Augenblick bei dem Cover nicht getippt oder zu mindestens nicht auf einem ernstzunehmenden historischen Roman. Schön ist es allerdings trotzdem.

Inhalt: 

Anna Hochstetter ist Mennonitin. Nach ihrem Ausschluss aus der Gemeinde beschließt sie nach Amerika zu gehen. Ausgerechnet dort trifft sie Lorenz von Tannau wieder, ein Offzier, den sie aus der hessischen Heimat kennt. 


Meine Meinung: 

100 Seiten weniger hätten es auch getan. Wirklich. Und ein bisschen weniger Zufälle auch, egal wie unergründliche Gottes Wege sind. Man sollte meinen der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wurde in einem Dorf gekämpft so oft wie sich die unterschiedlichen Charaktere mehr oder weniger zufällig wieder treffen.
Die Figuren selbst sind sehr gut ausgearbeitet und die Geschichte ist sehr spannend. Gerade die für die heutige Zeit untypische Gläubigkeit ist manchmal jedoch schwer nachzuvollziehen. Gut ja, ich bin mit einem Glauben aufgewachsen der quasi fast schon eher Atheismus war (Der Pastor, der sagte Gott um Hilfe bitten sei Zeitverschwendung, da Gott nur denen hilft, die sich selbst helfen? Ja, das war in meinem Konfi-Unterricht…), aber das Bibelzitate wörtlich genommen werden? Nicht so meins.
Die Liebesgeschichte von Anna und Lorenz wirklich toll gemacht und man kann sich gut in die beiden reinversetzen, Pluspunkte dafür!
Insgesamt scheint „Die Küste der Freiheit“ gut recherchiert (warum sich ein Baron, dessen persönliches (!) Vermögen groß genug ist um nie mehr arbeiten zu müssen „nur“ den Rang eines Sekondeleutnants erkauft ist mir allerdings unklar). Die Verhältnisse sind natürlich etwas vereinfacht, aber von dem was bei mir vom Geschichtsunterricht hängen geblieben ist durchaus realistisch.
Im übrigen ist meine Inhaltsangabe mal wieder vollkommen sch****, es ist unglaublich schwierig dieses Buch zusammenzufassen ohne etwas wichtiges zu verraten...

Fazit: 

Gottes Wegen mögen (wie gerne erwähnt in diesem Buch) unergründlich sein, hier wirken die vielen Zufälle aber konstruiert. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und das Buch trotz seiner fast 900 Seiten schnell gelesen. Ideal für Fans historischer Romane, die unglaubliche Zufälle übersehen können.

Von mir gibt es dafür 3 Sterne.


Kommentare

  1. Guten Morgen :)
    Eine sehr schöne Rezension. Ich mag auch Kritiken sehr gern. Das Buch liegt auf meinem SuB. Ich habe es bei der Blogtour gewonnen und bin schon sehr gespannt.
    Liebe Grüße
    Charleen

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    1. Moin!

      Persönlich lese ich kritische Rezensionen eigentlich auch immer lieber. Es gibt aber eben auch Bücher zu denen mein einfach keinen wirklichen Kritikpunkt findet :D
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit dem Buch!

      Liebe Grüße,
      Lena

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  2. Halli Hallo! Ich habe deinen blog für den "liebster- award" nominiert! schau doch mal bei mir vorbei, wenn du die nominierung annehmen willst :)

    http://nandalicios.blogspot.de/

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    1. Hey,

      ich mache leider keine Awards und Tags. Sonst käme ich manchmal zu gar nichts mehr ^^

      LG
      Lena

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