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[Jules Rezensionen] Der Übergang

Hallo ihr Lieben!
Hier bin ich wieder und stelle heute eines meiner liebsten Bücher vor: „Der Übergang“ von Justin Cronin. Es ist der erste Band einer Trilogie und umfasst unglaubliche 1000 Seiten! Aber jede einzelne Seite ist es absolut wert gelesen zu werden!

Informationen zum Buch

Quelle: Goldmann

Der Übergang

Justin Cronin

Übersetzer: Rainer Schmidt
Taschenbuch
1024 Seiten
9,99€
ISBN:978-3442469376
Autorenwebsite



Erster Eindruck

Also das Cover ist schonmal richtig gruselig. Dieses kleine Mädchen mit zu hellen Augen, den zu dunklen Lippen und den Haaren im Gesicht lässt einem die Nackenhaare zu Berge stehen und verspricht richtig viel Spannung.

Inhalt

Den Inhalt umreiße ich hier ob der tausend Buchseiten nur kurz:
Erster Teil – Special Agent Bradford Joseph Wolgast hat mit seinem Kollegen den Auftrag zwölf ausgewählte Schwerverbrecher von den jeweiligen Gefängnissen in eine spezielle Forschungseinrichtung zu überführen. Doch nachdem sie den letzten Verbrecher überstellt haben, bekommen sie einen neuen Auftrag: ein kleines Mädchen, dass bei Nonnen wohnt, soll entführt werden um sie in die Forschungseinrichtung zu bringen. Wolgast, der stark zweifelt, nimmt das Mädchen – Amy – dann nach einem Vorfall im Zoo doch mit.
In der Forschungseinrichtung wird mit einem Virus aus dem bolivischen Urwald experimentiert, das den zwölf Schwerverbrechern injiziert wird. Durch das Virus verwandeln sich „die Zwölf“ in blutsaugende Monster, aber nicht wie Vampire, sondern eher wie eine Art grausame unmenschliche Wesen, die in die Gedanken der Menschen eindringen können und sie zu sich locken können.
Wolgast schafft es Amy zu retten, als „die Zwölf“ schließlich entkommen und die Welt ins Chaos stürzen. Er flieht mit ihr zu einem einsamen Haus und beschützt sie so lange, bis er an den folgen einer Atombombe stirbt. Amy überlebt...
Zweiter Teil – 100 Jahre später: Die „Virals“, wie sie jetzt genannt werden, dominieren die Welt, aus dem ursprünglichen zwölf wurden tausende und die verbliebenen Menschen leben in Kolonien mit erbärmlichen Zuständen zusammen. Die einzige Waffe, die die Menschen gegen die Virals haben ist Licht. Und die Akkus der Lichter, genauso wie die restlichen Ressourcen, werden knapp. Deshalb muss ein Team sich auf die Suche nach Strom machen und beginnt eine Mission zum alten Kraftwerk. Das Team wird von Virals angegriffen und Peter – ein Mitglied des Teams – kommt in eine fast aussichtlose Situation. Bis plötzlich Amy vor ihm steht und ihn rettet, denn sie scheint die Virals irgendwie vertreiben zu können.
Die Begegnung scheint Peter so unwirklich, dass er zuerst nichts davon sagt, doch Amy folgt dem Trupp zur Kolonie. Und Amys auftauchen verändert alles. Sie scheint der Schlüssel, das Heilmittel, gegen die Virals zu sein. Und so brechen Peter und einige weitere Personen zu einer gefährlichen Expedition auf, die die Rettung der Welt bedeuten könnte.


Meine Meinung

Am Anfang des Buches springt man zwischen einigen Handlungssträngen hin und her und das Buch baut etwas langsam an Dynamik auf. Das mag auch Justin Cronins Erzählstil geschuldet sein, der sehr detailsreich ist. Doch sobald die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, ist es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Auf den über tausend Seiten passiert so viel, dass es eigentlich auch für zwei Bücher gereicht hätte. Doch Justin Cronin beschreibt seine Protagonisten so authentisch, dass man einfach mit ihnen mitfühlt. Im ersten Teil ist man noch vom Virus gegruselt und fürchtet um das Überleben des kleinen Mädchens doch im zweiten Teil lebt man richtig mit den einzelnen Personen und ihren Schicksalen mit. So gibt es da Mausami, die in Theo verliebt ist, aber mit Galen verheiratet ist. Es gibt Michael „Akku“ Fisher, der das technische Genie der Kolonie ist, Alicia die im Kamp von einem Viral gebissen wird,... Man taucht ein in diese koloniale Welt, in die zwischenmenschlichen Beziehungen, in den Kampf ums Überlegen und in die Hoffnung auf den Sieg gegen die Virals.

Fazit

Ich habe selten so ein komplexes und spannendes Buch gelesen. Naja, das stimmt nicht ganz, schließlich hab ich auch Teil zwei der Saga „die Zwölf“ gelesen. Und Teil 3 „die Spiegelstadt“ erwarte ich seit der letzten Seite von „die Zwölf“ mit soviel Ungeduld, dass ich es kaum aushalte. Aber mein Warten soll am 31. Oktober 2016 endlich sein Ende finden.




Kommentare

  1. Hallo Jules,

    ich merke so richtig deine Begeisterung für die Passage-Trilogie. Mir geht es wie dir - ich liebe die ersten beiden Bände. Jetzt müssen wir zum Glück nicht mehr allzu lange auf den Abschlussband warten.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  2. Hey :-)

    Ich kannte das Buch bisher noch gar nicht, aber das klingt echt interessant.

    Liebe Grüße
    Jenny
    Seductive Books

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