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[Rezension] Die Welt wär besser ohne dich

Huhu,

im Moment bin ich etwas im Lernstress(jaa, es ist auch sehr stressig sich vom lernen abzulenken. Gut, und meine Kopfschmerzen helfen weder beim lernen noch beim ablenken *seufz*) Deswegen gibt es heute quasi eine Rezension aus dem "Archiv". Und nächste Woche wahrscheinlich auch noch (außer ich schaffe es bis dahin "The Bone Season" zu lesen und zu rezensieren).
Mein Archiv ist ein Ordner namens "Unveröffentlichte Rezensionen", der fertige und halbfertige Rezensionen zu diversen Büchern enthält. "Die Welt wäre besser ohne dich" habe ich in den letzten Semesterferien gelesen. Onleihe sei dank (Ich liebe die Onleihe, sie ist einfach nur perfekt für plötzliche Leseanfälle). Laut Zeitstempel auf der Word-Datei habe ich die Rezension gegen 23 Uhr geschrieben, was man - fürchte ich - merkt. Ich entschuldige mich einfach schon im Voraus dafür.

Aber los geht es:

Informationen zum Buch

Quelle: Ravensburger

Die Welt wär besser ohne dich

Sarah Darer Littman

Übersetzer: Franziska Jaekel
Hardcover
384 Seiten
14,99 € (D) ; 15,41 € (A)
ISBN 978-3-473-40135-2
Verlagswebsite



Erster Eindruck:

Schöne Farben. Und ansonsten halt ziemlich typisch Jugendbuch.

Inhalt:

 Lara kann es nicht fassen als ihr Schwarm Christian sie auf Facebook plötzlich ignoriert. Und schreibt er auch noch auf ihre Pinnwand, dass die Welt ohne sie besser wäre. Sie beschließt ihm den Wunsch zu erfüllen…

Meine Meinung:

 Es fehlt was. Und zwar eine Außenseiter-Perspektive.  Zwar ist es ganz wunderbar das Problem Cybermobbing durch die Augen des Opfers und andere Jugendlicher zu sehen, aber es wird irgendwann zu viel. Alle haben irgendwie tausend Probleme und beschäftigen sich vorzugsweise mit sich selbst. Wie gerne hätte ich da die Reaktion der Polizeibeamtin gelesen oder die eines Lehrers. Jemand der dem Ganzen etwas Perspektive gibt. Und sei es nur um mal eine Pause vom endlosen Gejammer der involvierten Teenies zu bekommen.

Also die positiven Punkte:
 - hoch aktuell
- verschiedenen Perspektiven, auch die Beweggründe des Mobbers werden dargestellt. Naja, so mehr oder weniger.
- gut zu lesen

Tja, aber leider war es das schon. In die Haupfiguren konnte ich mich nicht reinversetzen, sie haben einfach zu viele Probleme auf einmal. (Und sie jammern auch noch andauernd darüber! Alle!) Es ist als ob die verkorkstesten Familien der Welt zufällig in einer Straße wohnen und zu den Hauptfiguren dieser Geschichte gemacht wurden. Ein paar Probleme weniger hätten es auch getan, dann hätte man auch den Zeigefinger nicht so oft zücken müssen ;)

Ach ja, das Ende war auch eher...meh. Diese Art von Ende kam mir schon bei "Amish Grace" unrealistisch vor und der Film basiert auf wahren Gegebenheiten...

Fazit:


Naja, das Thema ist wichtig. Aber ob dieses Buch etwas dazu beiträgt. Ich weiß ja nicht, meiner Meinung nach ist es bei einem schwierigen Thema wichtig, dass sich der Leser mit den Charakteren identifizieren kann. Und dass konnte ich eben nicht, da diese zu „unnormal“ waren. Also nur 2 Sterne


5 Kommentare

  1. Hallo,
    kennst du dieses Gefühl, wenn einer eines deiner Lieblingsbücher runtermacht? :D Ich empfinde gerade genau das. Krass wie unterschiedlich die Meinungen sein können. Aber ich denke, da kommt es auch immer drauf an, was man im Leben schon erlebt hat und das mit den beiden Familien ist gar nicht so unwahrscheinlich, glaub mir. ^^ Ich kann, deine Kritikpunkte nachvollziehen, wenn ich es mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachte als meiner, aber ich persönlich habe ich dieses Buch geliebt. Unglaublich geliebt. Fand es richtig richtig gut und würde es jeder Zeit als Schullektüre empfehlen.

    Liebst, Lotta

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    1. hey,

      jaa, ich kann mir schon vorstellen, dass das Buch seine guten Seiten hat. Es hängt halt (wie alle Bücher ;))nur sehr daran, dass man sich als Leser irgendwie identifizieren kann. Oder den Charakteren zu mindestens glaubt.
      Die meisten Rezensionen waren ja auch sehr positiv, das war ja u.a. der Grund warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Vielleicht auch ein Fall von zu hohen Erwartungen :)

      Liebe Grüße,
      Lena

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  2. Hallo Lena,

    das Buch habe ich erst gar nicht gelesen weil ich irgendwie nur ähnliche Meinungen gelesen habe. Mir ging es mit dem Buch "Es wird keine Helden geben" so. Das kam überhaupt nicht bei mir an.
    Du hast sehr schön beschrieben, was dir nicht gefallen hat.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    1. Huhu Vanessa

      einige Bücher sind so vielversprechend und dann ist man doch enttäuscht. Ist immer schade sowas.

      Liebe Grüße,
      Lena

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    2. Da gebe ich dir recht. Aber man kann nicht alles mögen.

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