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Der Gesang der Nachtigall

"Selkie" - Eine Geschichte von enttäuschten Erwartungen, naiven Frauen und Blödheit

Selkie von Antonia NEumayer hat meine Erwartungen enttäuscht


Kennt ihr diese Geschichten, die so viel versprechen und so wenig halten?

„Selkie“ ist für mich eine dieser Geschichten. Und es tut mir auch sehr leid um die sicher sehr nette Autorin Antonia Neumayer (Jahrgang 1996, also etwa so alt wie meine kleine Schwester o.O), aber: Wieso? Wieso nur musste dieses Buch geschrieben werden? Wieso wurde es veröffentlicht? Und wieso hat sie meinen geliebten Selkies das angetan?

Als ich „Selkie“ vor ein paar Monaten in der Onleihe entdeckt habe, war ich begeistert.  Ein Buch über mein Lieblingsfabelwesen: Her damit! Nun gut, 22 Vormerker gab es schon für die 3 Exemplare. Ich habe mich als Nr. 23 auf die Liste gesetzt und gewartet. Naja, und dann fing das Elend an. Und ab hier fangen auch jede Menge Spoiler an in diesem Artikel. Denn ohne Spoiler geht es halt nicht, also entweder wegklicken (Die Rezension zu „Der Junge aus dem Meer“ ist z.B. spoilerfrei, da geht es auch um Selkies ^^ Sie ist allerdings auch 3 Jahre alt...) oder damit leben.


Da sind erstmal Kate und Gabriel. Ein Geschwisterpaar von den Orkneys mit einem Alkoholiker als Vater. Sie scheinen ihre Tage damit zu verbringen für ihren Vater die Farm zu führen. Normal, oder? Wenn die beiden nicht noch schulpflichtig wären! Und es wird sogar mehrfach gesagt, dass sie auf der Hauptinsel auf die Schule gehen… Gut, wir haben Sommer. Aber meines Wissens nach haben Schafe nicht nur im Sommer, an Wochenenden und nach Schulschluss Hunger. Ich bin mir was diesen Fakt angeht sogar ziemlich sicher. Wenn es für diese Diskrepanz eine Erklärung gab, dann habe ich sie überlesen.

Dann kommen die mysteriösen Männer und Gabriel geht ganz mysteriös und ohne Erklärungen weg. Was Kate so gar nicht leiden kann. Warum auch immer sie ein solches Interesse daran hat, zu wissen was ihr großer Bruder macht. Der ist fast erwachsen, der kann machen was er will! Gut, eine bessere Erklärung als „Ich gehe mit denen. Du verstehst das nicht.“  wäre von Seiten Gabriels vielleicht auch drin gewesen. Blöd scheint er ja nicht zu sein und überraschend kam seine Abreise auch nicht (also nicht für ihn). Da kann man sich doch was überlegen! Irgendetwas was normaler klingt und weniger als ob man grade entführt würde! Für eine so gut ausgebildete und ausgerüstete Truppe wie die Saighdear ist das ganz schön armselig, dass sie keine Erklärung haben für solche Fälle.

Ach ja, die Saighdear. Ein Gruppe Verrückter, die Fabelwesen jagt. Zugegebenermaßen finde ich den Charakter des Jack unglaublich faszinierend und hätte gerne mehr von ihm erfahren. Aber der Rest? Für eine scheinbar jahrhundertealte Gemeinschaft bekommen die ziemlich wenig auf die Reihe. Sie wirken eher wie eine hastig auf die Beine gestellte Bürgerwehr ohne richtigen Plan. Zwar trainieren sie und es gibt Unterricht und alles, aber so richtig effektiv wirkt das alles nicht.
Seltsam auch, dass sie scheinbar nur auf Selkies zu treffen scheinen. Ist ja nicht so als ob die Orkney Inseln (und Schottland generell) einen Mangel an einheimischen Sagengestalten aufweisen…

Briefmarke mit tanzenden Seehunden und Seehundfrau
Briefmarke von den Faröern
Und nun sind wir auch schon bei einem meiner Hauptprobleme: Den Selkies. Selkies sind eigentlich eher sanfte Gestalten, fast immer sind sie die Opfer in den Sagen und nicht die Täter. Die Idee, dass sie sich nicht weiter rumschubsen lassen wollen ist ja an sich eine gute Idee.
Nur kann ich die Fabelwesen, die bei Vollmond an den Strand kommen um zu singen und zu tanzen und die quasi zum Sklaven desjenigen werden, der ihr Fell besitzt, nicht so wirklich mit diesen Selkies hier vereinbaren. Diese Selkies hätten gerne mehr Waffen und greifen regelmäßig selbst an. Außerdem scheint die ganze Sache mit dem Fell nicht soo wichtig zu sein. An vielen Stellen hatte ich keine Ahnung wo Ian und die anderen eigentlich ihr Fell gelassen haben. Nur ist diese ganze Sache mit dem Fell eine der definierenden Eigenschaften der Selkies in den Legenden! Ohne Fell können sie sich nicht verwandeln, ohne Fell sind sie quasi nur so halb da. Ergo: Sie beschützen ihr Fell außerhalb des Wassers und verstecken es so gut es geht. Und hier? Nix, nada. Läuft einfach so mit scheinbar…

Apropos: Kate erfährt erst sehr spät was genau Ian und seine Freunde eigentlich sind. Insgesamt erfährt sie sehr viel erst sehr spät (und überhaupt passiert sehr viel von der eigentlichen Action erst im hinteren Teil des Buches…). Gut, er darf es ihr nicht erzählen. Aber liebe Kate:
Wer bitte stimmt zu für eine Gruppe von Leuten zu spionieren von denen man fast gar nichts weiß? Nur weil sie normal aussehen, heißt das nicht, dass sie keine Serienmörder sind. Da kannst du noch so viel rationalisieren, dass du dir deine Meinung einfach selbst bilden möchtest und dass du schon noch herausfindest wer hier gut und wer hier böse ist. Dir geht es ja eh nur um deinen Bruder, also hast du ja gar nichts damit zu tun. Nicht? WIE NAIV KANN MAN EIGENTLICH SEIN?! Schon am Anfang diese ganze Idee mit dem sich auf dem Boot verstecken ist ziemlich blöd. Aber einer Truppe Fremder zu vertrauen, die in einem alten Leuchtturm leben, dort scheinbar nichts zu essen oder auch nur Schlafplätze haben und deren Anführer ein Despot ist? Geht’s noch?!
Und ein paar hundert Seiten später geht das gleiche mit einer anderen Truppe Verrückter gleich so weiter. Sie vertraut Alaric, Sohn vom Boss der Saighdear und findet ihn irgendwie nett und überhaupt. Ein Typ, der ziemlich eindeutig einen Dachschaden hat (und seinen Vater nur mit Titel anredet…). Und überhaupt findet sie zwischenzeitlich, dass die Saighdear vielleicht gar nicht so schlecht sind. Klar, so ein Leben in einer alten Festung auf den Orkney-Inseln ist schon hart, aber ist das eine Entschuldigung Jagd auf andere zu machen? Auf eindeutig humanoide Andere? Mädel, bekomm‘ mal deine Prioritäten auf die Reihe.

Und dann ist da noch das Ende. Leider vergisst Antonia Neumayer ihre Erzählfäden wieder zusammen zu sammeln. Das Buch beginnt sehr langsam und braucht Ewigkeiten bis es sich auch nur ansatzweise dem Klappentext annähert. Und dann passiert alles auf einmal. Wirklich alles. Es werden sicher ein halbes Dutzend oder mehr Nebenhandlungen eingeführt. Nur leider wird kaum etwas davon zu einem Ende geführt. Genau genommen ist man am Ende des Buches wieder da wo man am Anfang auch schon war: Gabriel ist bei den Saighdear, Kate nicht (und angepisst deswegen). Die Saighdear machen Jagd auf Selkies, die Selkies schlagen zurück. Der Rest der Orkneys hat keine Ahnung von Nix. Der Unterschied: Diverse Tote und Verletzte. Außerdem haben die Selkies ihren Rückzugsort verloren. Bleibt nur die Frage: Warum hat dieses Buch mehr als 500 Seiten?

Positive Dinge an diesem Buch: 

Es ist vom Schreibstil her ganz gut. Für einen Debütroman ist es gar nicht so schlecht was das angeht. Es gibt keine richtige Liebesgeschichte (nur ein paar verwirrte Gefühle). Kate hat tatsächlich einen Grund für ihre Handlungen. Es gibt auch tolle Figuren: Ian z.B. oder Jack sind gut ausgearbeitet. Es hat mit Selkies mal ein etwas anderes Thema.


Fragen, die ich noch habe: 

Was ist mit Jack? Warum hilft Arschloch incarnata plötzlich den Selkies?
Wieso geht Gabriel zurück zu den Saighdear? So gut sind die mit ihrer Gehirnwäsche jetzt auch wieder nicht.
Ist es wirklich niemandem aufgefallen, dass Kate einfach mal  3 Wochen weg war?
Läuft da was zwischen Ian und Kate?
Warum fällt Kate nicht auf, dass Alaric auf sie steht? Was genau ist eigentlich aus Alaric geworden?
Wie stehen die Festlands- Saighdear zu den Orkney-Leuten?
Warum sind die Orkney-Bewohner nicht so neugierig wie die Leute auf meiner Heimatinsel? Warum scheint die Gerüchteküche da eher auf Sparflamme zu laufen?
Ist „Geheimnisvoll sein“ eine Grundvorrausetzung um in die Nähe der Orkneys zu gelangen?
Und gutes Aussehen eine dafür um Selkie oder Saighdear werden zu können?
Was machen die Selkies jetzt eigentlich so ohne Leuchtturm?
Und was halten Amnesty International und PETA von der Selkie-Jagd?



Informationen zum Buch

Quelle: Heyne

Selkie



Klappbroschur
512 Seiten
12,99€ [D] 13,40€ [A]
ISBN 978-3-453-31799-4
Website des Verlags

Kommentare

  1. Hallo Lena,
    herrlich, eine schöne Rezension, die mir allerdings auch zeigt, dass ich mir das Buch nicht zulegen werde. Mehr als 500 Seiten hast du das durchgehalten? Meinen Respekt!
    Ich drücke die Daumen, dass deine nächste Lektüre wieder eine etwas logischere Geschichte aufweist.
    LG
    Yvonne

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    1. Hallo Yvonne,

      es hat geholfen, dass ich auf dem E-Reader gelesen habe. Da merkt man nicht so wie viel man schon gelesen hat und vieles wurde auch erst ein Problem, als am Ende nichts so richtig aufgelöst wurde.

      Im Moment lese ich "Die Schlange von Essex", das ist bisher definitiv besser!

      LG
      Lena

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  2. Puh, das klingt ja wirklich nach einem sehr enttäuschenden Leseerlebnis. :( Ich muss gestehen, ich hab in meinem Edinburgh-Urlaub dieses Jahr zum ersten Mal von Selkies gehört, aber war auch direkt fasziniert. Ich bin aber wohl besser dran, wenn ich andere Geschichten über Selkies lese. (Falls du Tipps hast, immer her damit! :D )

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    1. Tides von Betsy Cornwell! Es spielt zwar nicht in Schottland sondern im Süden der USA, aber ist einfach unglaublich toll. Eine Rezension habe ich dazu leider nicht, das habe ich noch zu einer Zeit gelesen, in der ich englische Bücher fast nie rezensiert habe. Meines Wissens ist es leider bis heute nicht übersetzt worden.

      LG
      Lena

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  3. Danke für den Tipp - der kam ja super schnell. Ich gehe daher davon aus, dass es großartig ist. :) Den Klappentext habe ich mir gerade schon durchgelesen - klingt abenteuerlich und vielschichtig.

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  4. Ich muss gestehen, bis eben hatte ich absolut keinen Plan, wer oder was Selkies sind. Ich hoffe, das ist keine Bildungslücke. Ich habe gleich nochmal für einige Zusatzinformationen gegoogelt. ;)
    Deine Rezension ist herrlich zu lesen. Schade, dass das Buch nicht gerade genial war. Dafür habe ich umso mehr Freude beim Lesen dieses Beitrags gehabt. :)

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    1. Nö, also als Bildungslücke würde ich das nicht bezeichnen. Aber Märchen/Legenden aus dieser geographischen Region machen so viel Spaß, also wenn du mal ein entsprechendes Märchenbuch in der Hand hast: Lesen :)

      Danke für das Lob :)
      LG
      LEna

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  5. Hallo!

    Ich musste so lachen beim lesen deiner Rezension. Deine Gefühle gegenüber dieser Geschichte sind sehr deutlich geworden. :D Man liest ja eher selten negative Rezensionnen in der Bloggerwelt. Ich habe eher das Gefühl, das über schlechte Bücher gar nicht gebloggt wird, von daher sehr erfrischend!

    An dieser stelle muss ich dich zitieren: "Ist „Geheimnisvoll sein“ eine Grundvorrausetzung um in die Nähe der Orkneys zu gelangen?" - haha da musste ich so lachen. Ich war dieses Jahr auch 3 Tage auf den iorkney Inseln unterwegs ... hmm was das wohl aussagt. XD

    Viele amüsierte Grüße
    Twineety

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    1. Wie, du warst da und du wurdest nicht vorher auf deine Mysteriösität geprüft o.O? xD

      Meistens lege ich schlechte Bücher halt einfach nur weg. Wieso meine Zeit damit verschwenden, wenn ich auch ein gutes Buch lesen könnte? Wenn ich ein Buch zu Ende lese, dann versuche ich allerdings auch es zu rezensieren. Und wenn mich ein Buch so aufregt wie dieses hier dann sowieso :D Aber es stimmt schon, die Mehrheit der Rezensionen bei mir sind eher positiv und auf den meisten anderen Blogs auch.

      LG
      Lena

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  6. WOW Lena
    hast du durchhaltekraft und zeitgleich biss, ich glaub ich hätte das Buch abgebrochen, allerdings wo ich stutzig wurde, du schreibst deine "KLEINE" Schwester ist 1966 geboren ich dachte immer du bist ein JUNGER Hüpfer. Das klingt so als wärst du schon weit über 50 oder hab ich da jetzt echt nicht richtig gelesen? Denn ich denke nicht das du schon so alt bist?
    Meine Mutter ist Jahrgang 62.
    Sei lieb gegrüßt
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,
      meine Schwester ist 1996 geboren. Ich selbst bin Jahrgang '93, also 24.
      LG
      Lena

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  7. Selkie gehört zu den Büchern, die ich fast gelesen hätte.

    Es war vor ein paar Wochen genau dieser Artikel, der mich davon abgehalten hat. Es war für mich übrigens kein Verlust, da ich in der Zwischenzeit auf Amani gestoßen bin. Ein Buch das mich so sehr begeistert hat, wie Selkie dich enttäuschte.

    Ich hoffe, dass du auf die ein oder andere schöne Geschichte zu diesen Fabelwesen triffst.

    Alles Liebe

    Kani

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    1. Hallo Kani,

      glücklicherweise kenne ich bereits zwei gute Bücher zu dem Thema und hoffe, dass mit Sealskin demnächst ein drittes hinzukommt :)

      LG
      Lena

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  8. Liebe Lena,
    ich habe die Rezension aufgrund der Spoiler zunächst nur überflogen, da ich immer noch nicht weiß, ob ich das Buch lese oder nicht.
    Es gab zahlreiche positive Meinungen, aber halt auch einige negative.
    Vielleicht lasse ich es also doch lieber sein. Ist ja nicht so, als hätte ich nicht genug Bücher im Regal, die ich stattdessen lesen könnte :-D

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. Hallo Nicci,
      es kommt sicher auch immer darauf an was man erwartet von einem Buch. Es war auch nicht schlecht geschrieben, aber mich haben halt einige Sache sehr genervt.

      Liebe Grüße,
      Lena

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  9. Hallo Lena,

    ich war bei dem Buch eh immer skeptisch und habe mich von der Spoilerwarnung nicht abhalten lassen, deine Rezension zu lesen. Sehr witzig geschrieben und nun bin ich sehr froh, das Buch nicht gekauft zu haben :)

    Viele Grüße
    Elena

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  10. Hallo Lena,

    das Buch hatte ich mal kurzzeitig ins Auge gefasst, aber so richtig interessieren konnte es mich nicht. Nach deiner Rezension bin ich auch froh darüber ...
    Deine Art, diese Rezension zu schreiben, fand ich einfach super! Witzig, leicht, trotzdem auf den Punkt und überzeugend - so sollte es sein ;-) Deine Abschlussfrage zu Amnesty International und PETA hat das Ganze nochmal perfekt abgerundet.

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Mir hat es auch wirklich viel Spaß gemacht diese Rezension zu schreiben. Manchmal ist es eben befreiend sich auch mal aufregen zu dürfen xD

      Liebe Grüße,
      Lena

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  11. Hallo Lena :)
    Danke für die tolle und ausführliche Rezension! Selkie war bei mir schon länger auf der Wunschliste, jedoch habe ich es jetzt gestrichen. Ich hab keine Zeit für schlechte Bücher :D

    Liebe Grüße
    Antonia

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    1. Hallo Antonia,

      es gibt auch Leute die Selkie wirklich gut fanden. Muss man fairerweise sagen. Meiner Meinung verpasst du da aber wirklich nichts, wenn du es nicht liest.

      Liebe Grüße,
      Lena

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  12. Vielen Dank für diese erheiternde Rezension. Dann war es also doch kein Fehler auf dieses Buch zu verzichten, klingt nämlich nicht so als wäre mein Urteil anders ausgefallen. Aber schade natürlich, dass es dich so enttäuscht hat. Vielleicht wird das nächste Selkie Buch wieder besser. Ich selbst kenne aber bisher sonst leider auch nur 'Der Junge aus dem Meer', das ich dafür sehr mochte. :)

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    1. Ich kenne noch zwei andere Bücher über Selkies: Tides, das wirklich sehr gut ist. Und Sealskin, das ich noch nicht gelesen habe, das aber wohl auch gut sein soll.

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  13. Uff und dabei stand das Buch ganz hoch auf meiner Wunschliste. Schade, dass es dich so enttäuscht hat, aber danke für die ausführliche und irgendwie erheiternde Rezension :D

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    1. Ich fand es auch erst sehr schade, dass es mich so enttäuscht hat. Andererseits: Es hat sehr viel Spaß gemacht diese Rezension zu schreiben ^^

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  14. Huhu Lena,
    dass du das Buch trotz deiner Meckerpunkte durchgehalten hast ... "Röspäckt" :)
    LieGrü
    Elena, die per #litnetzwerk hierher gefunden hat

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    1. Auf dem Ebook-Reader bekommt man ja glücklicherweise immer nicht so mit wie viel man noch lesen muss xD Das meiste wurde sowieso erst zu einem Problem, als es keine richtige Auflösung gab am Ende.

      LG
      Lena

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  15. Öhm dieses Buch steht, nein, stand auf meiner Wunschliste. Ich denke aber ich werde es whohl lieber rausnehmen. Mal von allem anderen abegesehen, ich hasse Protas die naiv sind, vor allem endlis naiv. Da bekomme ich beim Lesen oft das Bedürfnis, einfach das Buch zu zuschlagen und wegzulegen. Für immer.

    Liebste Grüße,
    Vivka

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    1. Naivität bei Protagonisten nervt mich auch immer ganz besonders. Vor allem weil es meistens die Frauen sind die dieses Schicksal trifft... Wie wäre es mal mit einem naiven Mann zum Ausgleich?

      LG
      Lena

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  16. Ich schleiche um das Buch jetzt seit Monaten herum. Danke für die Rezension, ich glaube, ich werde dann eher passen.

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    1. Hallo Kat,
      es gibt ja auch gute Meinungen zu diesem Buch...
      LG
      Lena

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  17. Moin!
    Aaaach ist das ärgerlich ...! Das Buch habe ich schon lange auf der Wunschliste, einfach weil mich das Thema der Selkies sehr interessieren würde. Aber was ich bisher gelesen habe, hat mich noch nicht vollends überzeugt, und nun schwanke ich immer mehr. Mist! Aber deine Gründe kann ich sehr gut nachvollziehen, da denk ich lieber nochmal eine Weile mehr nach. :D

    Liebe Grüße!
    Gabriela vom Buchperlenblog

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    1. Hallo Gabriela,

      wie gut ist denn dein Englisch? Tides von Betsy Cornwall kann ich nämlich uneingeschränkt empfehlen was Selkies angeht. Hat zwar nicht das typische Setting (es spielt im Süden der USA), aber die Selkies sind dort wunderbar beschrieben!

      Liebe Grüße,
      Lena

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